Funkkontakt riss während Schneesturm ab
Deutsches Kleinflugzeug im Irak abgestürzt

Im Norden des Iraks ist ein Kleinflugzeug mit vier Deuschen an Bord abgestürzt. Nach Polizeiangaben gehört die Maschine einem Unternehmen aus dem nördlichen Landkreis München.

HB SULAIMANIJA/MÜNCHEN. Im Norden des Irak ist nach US-Angaben ein deutsches Kleinflugzeug abgestürzt. „Ich kann bestätigen, dass es ein ziviles Flugzeug ist und dass das Flugzeug abgestürzt ist“, sagt ein Sprecher des US-Militärs. Der Direktor des Flughafens von Sulaimanija, Kameran Ahmad, sagte, der Funkkontakt sei gegen Mitternacht abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt habe es einen Schneesturm gegeben.

Unklar war die genaue Zahl der Personen an Bord. Nach deutschen Polizeiangaben waren in der Cessna drei Mitarbeiter einer Firma aus dem nördlichen Landkreis München, zwei dort angestellte Piloten und ein irakischer Vermittler. Ahmad sagte dagegen, es seien vier Deutsche und ein Iraker erwartet worden.

Der Pilot des Flugzeugs habe keine Probleme gemeldet, sagte Ahmad. „Wir haben es mehrfach angefunkt. Haben uns in Verbindung mit der Basis Kirkuk und anderen alternativen Flughäfen gesetzt, aber niemand hatte davon gehört.“ Der genau Absturzort war unklar.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes erklärte in Berlin, die Maschine sei von der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku ins nordirakische Kirkuk unterwegs gewesen. Ein Sprecher des Präsidiums Oberbayern sagte, die Insassen hätten von München aus über Baku zu geschäftlichen Zwecken in den Irak fliegen wollen. Einzelheiten zu dem Unternehmen und der genauen Identität der Personen nannte die Polizei nicht.

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