G-8 lehnen Erweiterung ab
Mehr Dialog mit boomenden Schwellenländern

Stark wachsende Volkswirtschaften sollen künftig besser in den Globalisierungsprozess eingebunden werden. Die sieben führenden Industrieländer und Russland (G-8) wollen dazu den Dialog mit aufstrebenden Entwicklungsländern wie China und Indien verstärken. Eine Erweiterung ihres Kreises lehen die acht Staaten aber ab.

HB BERLIN. Die G-8-Staats- und Regierungschefs einigten sich am Donnerstag nach dpa-Informationen auf ihrem Gipfel in Heiligendamm darauf, die Rahmenbedingungen für die Globalisierung gemeinsam mit den Schwellenländern zu gestalten. Die G-8 schätzen nach Angaben von Regierungskreisen zudem die Lage der Weltwirtschaft übereinstimmend positiv ein.

Es habe Zustimmung zum Ansatz der deutschen G-8-Präsidentschaft gegeben, die weltwirtschaftlichen Herausforderungen wie den Schutz geistigen Eigentums, Investitionsfreiheit sowie soziale Gestaltung der Globalisierung aufzugreifen. Ziel der deutschen G8-Präsidentschaft war es, dass der Gipfel Impulse gibt für eine bessere Einbindung wichtiger und stark wachsender Volkswirtschaften wie China, Indien, Brasilien, Mexiko und Südafrika. Es sollen ein „Heiligendamm-Prozess“ und ein intensiverer Dialog - zunächst über einen Zeitraum von zwei Jahren - angestoßen werden. Eine Erweiterung der G-8 etwa um China wird bisher abgelehnt.

Wie es weiter hieß, gebe es bei den G-8-Beratungen zum Gipfel-Motto „Wachstum und Verantwortung in der Weltwirtschaft“ große Fortschritte. Die Globalisierung sei aus Sicht der G-8 ein positiver Prozess mit vielen Chancen.

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