G20-Staaten
Experten empfehlen CO2-Neutralität bis 2050

Die G20-Staaten sollen sich auf das Ziel der CO2-Neutralität bis 2050 festlegen. Der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung fordert den Ausbau erneuerbarer Energien und den Ausstieg aus fossilen Energieträgern.
  • 1

BerlinDie G20-Staaten sollten sich unter deutschem Vorsitz aus Sicht von Regierungsberatern auf das Ziel der CO2-Neutralität bis 2050 festlegen. Dazu gehörten der rapide Ausbau erneuerbarer Energien, die Begrenzung des Energieverbrauchs und der Ausstieg aus Kohle, Öl und Erdgas, schreibt der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in einem Sondergutachten, das er am Dienstag in Berlin an Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) übergab.

Die 20 Industrie- und Schwellenländer produzieren 82 Prozent der Treibhausgase aus fossilen Energieträgern. 2015 hatten die G7-Staaten unter deutschem Vorsitz in Elmau beschlossen, in diesem Jahrhundert den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen auf Null zu senken.

Der WBGU schlägt höhere Preise für den Ausstoß von CO2 vor, die Klimaschutz für Unternehmen finanziell attraktiv machen. 2020 sollte der Preis demnach bei 30 US-Dollar (gut 28 Euro) pro Tonne liegen. In der EU liegt er derzeit bei gerade mal fünf Euro. Der Emissionshandel soll mit einer neuen Nachlass-Steuer staatliche „Zukunftsfonds“ finanzieren, die Geld in Nachhaltigkeit und Klimaschutz stecken.

Die Experten sehen darin eine Chance für internationale Zusammenarbeit und Frieden: Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung seien weltweit das einzige Vorhaben, an dem sich alle Nationen beteiligten. „Durch Erfolge in diesem Mega-Politikfeld können Staaten gegenseitiges Vertrauen aufbauen.“ Dafür könne die deutsche G20-Präsidentschaft entscheidende Weichen stellen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " G20-Staaten : Experten empfehlen CO2-Neutralität bis 2050 "

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

    Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

    das ist unser geliebter

    TRAUTMANN

    Danke

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%