Gaslieferungen
Neuer Gasstreit mit Russland abgewendet

Die Gefahr eines neuen Gasstreits zwischen der Ukraine und Russland ist nach Informationen des Handelsblatts abgewendet. Die Ukraine habe ihre Schulden weitgehend beglichen und Gazprom habe dies bereits akzeptiert, hieß es in Kreisen des deutschen Importeurs Wingas.

DÜSSELDORF. Damit bestehe keine Gefahr mehr, dass die Lieferungen nach Westeuropa wieder unterbrochen würden. Der ukrainische Gashändler Naftogaz hatte zwar angekündigt, die offenen Rechnungen zu bezahlen. Gazprom hat sich bislang aber nicht geäußert.

In den vergangenen Tagen waren in Europa Sorgen aufgekommen, dass der Gasstreit, der Anfang des Jahres die Versorgungssicherheit bedrohte, wieder aufflammen könnte. Naftogaz hatte Probleme bei Gazprom Schulden in einer Höhe von 400 Mio. Dollar zu begleichen.

Der russische Gasriese hatte hierfür bis Samstag eine Frist gesetzt und gedroht, die Lieferungen in die Ukraine zu kürzen. Es war befürchtet worden, dass darunter auch der Transit leiden könnte.

Anfang Januar hatten sich die beiden Unternehmen so heftig über offene Rechnungen, Preise und Transitkonditionen gestritten, dass Gazprom zunächst die Lieferungen in die Ukraine komplett stoppte und wenig später auch der Transit nach Westen vollständig unterbrochen wurde.

In Deutschland kamen daraufhin weniger Mengen russischen Gases an. Prekär war die Situation aber vor allem in einigen osteuropäischen Ländern in denen ein Notstand drohte. Erst nach langwierigen Verhandlungen konnten sich die beiden Streitparteien über neue Konditionen einigen.

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