Jetzt muss gehandelt werden - nicht geredet

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Italien und Spanien müssen unbedingt abgeschirmt werden

Zu den wichtigsten Themen des Gipfels zählt die Abschirmung von Italien und Spanien gegenüber der Schuldenkrise. Es ist daher sehr zu begrüßen, dass auf politischer Ebene ein Vorschlag der Allianz diskutiert wird, der es konsolidierungswilligen Staaten erlauben würde, ihre Anleihen zu einem bestimmten Prozentsatz gegen einen Zahlungsausfall abzusichern. Dies wäre eine Akzentverschiebung: Während der Rettungsschirm (EFSF) bisher versuchte, beim Rückzug privater Investoren in die Bresche zu springen, verfolgt die Übernahme eines Teilrisikos das Ziel, Staatsfinanzierung am privaten Kapitalmarkt zu erlangen.

Angesichts eines Kapitalbedarfs von Italien und Spanien von rund 800 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren kommt für diese Länder eine direkte Kreditvergabe durch den EFSF nicht infrage. Für die Ausgestaltung der Übernahme eines Teilrisikos durch den EFSF sind verschiedene Lösungen denkbar. Zwei Bedingungen müssen jedoch erfüllt werden: Zum einen müssen die privaten Investoren von Anfang an an den Verlusten beteiligt werden. Zum anderen aber muss den privaten Investoren so viel Verlustrisiko abgenommen werden, dass sich der Zinssatz für die neuen Anleihen auf einem tragfähigen Niveau einpendelt.

Dies dürfte derzeit bei Zinskosten von etwa fünf Prozent der Fall sein; dafür sollte für die beiden Länder eine Risikoübernahme von 20 bis 30 Prozent ausreichend sein. Diese Überlegung spricht auch dagegen, die Versicherung so auszugestalten, dass nur die "letzten Verluste" übernommen werden. Da der Markt im Fall von italienischen oder spanischen Anleihen nur von begrenzten Ausfallraten ausgeht, hätte solch eine "Versicherung" keinerlei Auswirkungen auf die Preisbildung.

  • 24.10.2011, 12:07 Uhrmargrit117888

    Fenau so ist es.
    Dieser Beitrag ist so dämlich und offensichtlich, dass man schon nach dem 3. Satz erkennt, dass dieser Herr Heise einzig und alleine die Interessen der Versicherungen vertritt.
    Wir brauchen keinen Staat Europa und wir Bürger wollen auch keinen,
    Europa ist ein Kontinent mit vielen unterschiedlichen Ländern und Lebensweisen und das ist auch gut so. Dies gilt es zu erhalten und nicht zentralistisch also diktatorisch zu regieren.
    Man muß sich so langsam fragen was in Deutschland los ist.
    So eingien scheint Demokrtie und Freiheit nicht zu gefallen.
    Aus zwei Diktaturen haben diese Leute offensichtlich nichts gelernt

  • 24.10.2011, 09:34 UhrAnonymer Benutzer: AWD-Maschmeyer

    Chefvolkswirt der Allianz Group - da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.
    Diese provisionsabhängigen Speichellecker wollen uns indoktrinieren, wie wir den Euro retten?
    Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht.
    Einfach mal die Fresse halten!

  • 24.10.2011, 09:17 UhrAnonymer Benutzer: Moika

    Nicht nur das, die Allianz hält auch Milliarden an griechischen Anleihen in den Büchern und macht sich heute bereits Gedanken darüber, um welchen Prozentsatz sie evtl. die Garantieverzinsung weiter absenken muß.

    In dieser Situation andere zu kristisieren, entbehrt nicht nur einer gewissen Ironie.

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