Diskussion: Kommentare zu: Jetzt muss gehandelt werden - nicht geredet

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 24.10.2011, 08:54 UhrErnst

    Es ist mir rätselhaft, wie man aus der Erfahrung von Jahrzehnten erlebter staatlicher Haushaltspolitik mehrerer europäischer Länder die Überzeugung gewinnen soll, daß nationale Regierungen ernsthaft solide wirtschaften wollen.

    Wenn die einzelnen Staaten es bereits an Glaubwürdigkeit missen lassen, so dürfte eine supranationale Institution in Brüssel für den Euroraum die Zweifel lediglich auf eine breitere Basis stellen.

    "Es bedarf der politischen Überzeugungskraft, den Bürgern zu verdeutlichen, dass "mehr Europa" die richtige Antwort auf die gegenwärtige Herausforderung ist." - Das halte ich für eine schöne Träumerei ohne Realitätsbezug; mehr Europa wird einige Haushaltspolitiker zu noch mehr Fahrlässigkeit geradezu einladen.

  • 24.10.2011, 09:04 UhrCountry_Air

    Gott sei Dank gibt es noch den DE-Bundestag. Sonst wären wir Merkozy und dem EU-Moloch gnadenlos ausgeliefert. In einem Interview mit Bloomberg TV sagte der Chef von Southwest Securities, Mark Grant, dass Deutschland wegen der Probleme in der Eurozone sein Triple-A verlieren werde. Dies werde eine Folge der Herabstufung Frankreichs sein, weil Deutschland dann allein die Last der europäischen Staatsschulden trage müssen. Grant glaubt, dass eine Schulden-Union politisch nicht durchsetzbar sei. Länder wie Finnland (es hat seine Ablehnung schon angekündigt - "http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/10/28974/" - , die Niederlande oder Österreich würden diesen Weg nicht mitgehen. Auch in Deutschland sei der Widerstand zu groß, um weitere Mittel aus Steuergeldern für andere europäische Staaten zur Verfügung zu stellen.

  • 24.10.2011, 09:07 UhrGaishirtle

    Die einzige verlässliche Information ist wohl die, dass die Allianz-Gruppe Italien- und Spanienanleihen im Portefeuille haben dürfte, und zwar in beträchtlichem Umfang.
    Ansonsten: Mal wieder ein Chef-Lobbyist, der auf den Tisch haut und ohne glaubhafte Begründung "mehr Europa" fordert.

    • 24.10.2011, 09:17 UhrAnonymer Benutzer: Moika

      Nicht nur das, die Allianz hält auch Milliarden an griechischen Anleihen in den Büchern und macht sich heute bereits Gedanken darüber, um welchen Prozentsatz sie evtl. die Garantieverzinsung weiter absenken muß.

      In dieser Situation andere zu kristisieren, entbehrt nicht nur einer gewissen Ironie.

    • 24.10.2011, 12:07 Uhrmargrit117888

      Fenau so ist es.
      Dieser Beitrag ist so dämlich und offensichtlich, dass man schon nach dem 3. Satz erkennt, dass dieser Herr Heise einzig und alleine die Interessen der Versicherungen vertritt.
      Wir brauchen keinen Staat Europa und wir Bürger wollen auch keinen,
      Europa ist ein Kontinent mit vielen unterschiedlichen Ländern und Lebensweisen und das ist auch gut so. Dies gilt es zu erhalten und nicht zentralistisch also diktatorisch zu regieren.
      Man muß sich so langsam fragen was in Deutschland los ist.
      So eingien scheint Demokrtie und Freiheit nicht zu gefallen.
      Aus zwei Diktaturen haben diese Leute offensichtlich nichts gelernt

  • 24.10.2011, 09:34 UhrAnonymer Benutzer: AWD-Maschmeyer

    Chefvolkswirt der Allianz Group - da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.
    Diese provisionsabhängigen Speichellecker wollen uns indoktrinieren, wie wir den Euro retten?
    Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht.
    Einfach mal die Fresse halten!

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