Gaza
EU wirft Israel Behinderung von Hilfslieferungen vor

Die Europäische Union hat Israel vorgeworfen, dringend notwendige Hilfslieferungen für den Gazastreifen auch weiterhin zu behindern. Israel halte sich dabei nicht an zuletzt gemachter Zusagen, so der Vorwurf der EU.

HB JERUSALEM. Entgegen zuletzt gemachter Zusagen habe es in Hinblick auf die allgemeinen Beschränkungen nicht viel Verbesserungen gegeben, heißt es in einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Schreiben vom 2. Februar an die israelische Außenministerin Zipi Livni und zwei ihrer Kollegen. Die Notlage in dem von 1,5 Mio. Palästinensern bewohnten Küstengebiet gebe Anlass zu großer Sorge. Die etwa 200 Lkw-Ladungen an Hilfslieferungen, die derzeit täglich in die Krisenregion gelängen, seien deutlich zu wenig. Israel müsse mit wenigen Ausnahmen Zugang für alle Hilfsgüter in den Gazastreifen schaffen.

Unterschrieben haben den Brief der tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg, dessen Land derzeit die EU-Präsidentschaft hält, der EU-Außenbeauftragte Javier Solana, die EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner und der EU-Entwicklungshilfekommissar Louis Michel.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%