Gaza-Konflikt
Hamas will Waffenruhe nicht verlängern

Während ägyptische Unterhändler fieberhaft versuchen, im Gaza-Konflikt zu vermitteln, wirft Israel den militanten Palästinensern vor, die Feuerpause gebrochen zu haben. Die Hamas lehnt eine Ausdehnung der Waffenruhe ab.

Gaza/Tel AvivDie radikalislamische Hamas hat beschlossen, die dreitägige Feuerpause im Gazastreifen nicht zu verlängern. Grund sei, dass Israel bei den indirekten Verhandlungen in Kairo alle Forderungen der Organisation abgelehnt habe, sagte ein ranghohes Hamas-Mitglied. Darüber werde man nun die ägyptischen Vermittler informieren.

Die Hamas habe noch am Freitagmorgen mehrere Stunden mit den ägyptischen Vertretern gesprochen. Dabei habe sie klar gemacht, dass sie für eine Verlängerung der Waffenruhe die Einwilligung Israels erwarte, die Blockade des Gazastreifens aufzuheben und dort den Wiederaufbau zu erlauben. Von den Vermittlern habe man erfahren, dass Israel diese Forderungen abgelehnt habe.

Die Waffenruhe sollte um 08:00 Uhr Ortszeit enden. Doch bereits Stunden zuvor waren zwei Raketen aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden.

Die Raketen seien im Süden Israels niedergegangen, teilte ein Sprecher der Streitkräfte am frühen Freitagmorgen beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. „Terroristen haben die Feuerpause missachtet.“ Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.

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Hamas will Waffenruhe nicht verlängern

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Sorgen um Aufflammen der Kämpfe

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