Geberkonferenz
EU hilft Palästinensern mit 448 Millionen Euro

Auf der Geberkonferenz für die Palästinensische Autonomiebehörde wollen Delegationen aus rund 80 Staaten den Wiederaufbau von Westjordanland und Gazastreifen ermöglichen. Die EU hat schon zugesagt, mit einer hohen Summe zu helfen.

HB PARIS. Kurz vor Beginn der Pariser Geberkonferenz hat die Europäische Union 650 Mill. Dollar (448 Mill. Euro) zugesagt. Dieser Betrag sei für das Jahr 2008 eingeplant, sagte EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner am Montagmorgen. Für die Jahre danach nannte sie noch keine konkreten Zahlen, betonte aber, dass sich die Zuwendungen auch dann auf einem „hohen Niveau“ bewegen würden. 2007 hatte die EU 900 Mill. Euro an die palästinensischen Gebiete gezahlt.

Ziel der Konferenz ist es, kurz nach dem Neustart der Nahost-Friedensverhandlungen in Annapolis den Wiederaufbau von Westjordanland und Gazastreifen zu ermöglichen. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat einen Reformplan vorgelegt, für den in den kommenden drei Jahren 5,6 Mrd. Dollar (3,8 Mrd. Euro) benötigt werden. US-Außenministerin Condoleezza Rice versprach am späten Sonntagabend einen Betrag von 555 Mill. Dollar.

An der Konferenz nimmt auch die israelische Außenministerin Zipi Livni teil. Die Frage, ob Israel seine Handels- und Reiseblockaden für die Autonomiegebiete lockert oder nicht, gilt als entscheidend für die ökonomische Überlebensfähigkeit der Palästinenser. Deutschland wird in Paris von Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Außenminister Frank-Walter Steinmeier vertreten.

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