Geberkonferenz in Madrid am 23./24. Oktober
UN berät über neue Irak-Resolution

Der UN-Sicherheitsrat hat am Dienstag seine offiziellen Konsultationen zu dem jüngsten amerikanischen Entwurf für eine Irak-Resolution begonnen. Die USA schlagen darin unter anderem vor, dass der provisorische Regierungsrat in Bagdad bis zum 15. Dezember einen Zeitplan für eine Verfassung und für Wahlen vorlegt.

HB NEW YORK. Mit der Resolution soll nach den Wünschen der USA sowie Großbritanniens und Spaniens ein UN-Mandat für eine multinationale Truppe im Irak unter amerikanischem Kommando erteilt werden. Zudem sollen alle Staaten aufgefordert werden, den Wiederaufbau des Landes zu unterstützen.

Washington strebt mit Blick auf die Irak-Geberkonferenz in Madrid am 23./24. Oktober eine Abstimmung über die Resolution in den nächsten Tagen an. Der amerikanische UN-Botschafter John Negroponte verteidigte den US-Entwurf. Die Souveränität könne dem Irak nur „so schnell, wie das praktisch machbar ist, zurückgegeben werden“.

Forderungen Frankreichs, Russlands und Deutschlands nach baldiger Rückübertragung der Souveränität an den Irak wurden auch in dem neuen Text nicht erfüllt. UN-Diplomaten kritisierten zudem, dass den Vereinten Nationen weiterhin keine entscheidende Rolle zugestanden wird.

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