Gebührenprüfung EU ermittelt gegen Regionalflughäfen

Billig-Airlines wie Ryanair oder Air Berlin zahlen möglicherweise zu niedrige Gebühren an einigen deutschen Regionalflughäfen. Das überprüft nun eine EU-Kommission. Im Visier der Behörde sind auch staatliche Hilfen.
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Eine unbenutzte Gangway auf dem Rollfeld des Flughafens Lübeck-Blankensee. Quelle: dpa

Eine unbenutzte Gangway auf dem Rollfeld des Flughafens Lübeck-Blankensee.

(Foto: dpa)

BrüsselDie Europäische Kommission hat Vergünstigungen für Billig-Airlines an drei deutschen und einem österreichischen Regionalflughafen ins Visier genommen. Es gehe um möglicherweise zu niedrige Gebühren für Ryanair, die Lufthansa -Tochter Germanwings und Air Berlin an den Flughäfen Saarbrücken, Zweibrücken, Lübeck-Blankensee und Klagenfurt, teilte die EU-Behörde am Mittwoch mit.

Zudem würden staatliche Kapitalspritzen und andere Finanzhilfen daraufhin überprüft, ob sie den Fluggesellschaften einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafften und damit gegen EU-Beihilferecht verstießen. Es sei zweifelhaft, ob die Flughäfen Saarbrücken und Lübeck-Blankensee unter üblichen Marktbedingungen überlebensfähig seien.

Die Kommission ermittelt in ähnlichen Fällen bereits gegen Flughäfen in Frankreich, Schweden, Irland, Ungarn und Rumänien. Die Behörde kann die Rückzahlung von Hilfen anordnen, sollte sie Verstöße gegen staatliche Hilfen feststellen.

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