Gedenkfeiern zum 90. Jahrestag
Armenier gedenken der Verfolgung

Genau vor 90 Jahren begann die Verfolgung der Armenier in der Türkei. In Eriwan gedenkt die armenische Bevölkerung der damaligen Gräuel.

HB BERLIN. Mit Kranzniederlegungen am zentralen Mahnmal in Eriwan hat Armenien des 90. Jahrestages der Verfolgung unter türkischer Herrschaft gedacht. Mehrere tausend Studenten zogen am Samstagabend in einem Gedenkmarsch zu der Gedenkstätte.

Bei den am 24. April 1915 begonnenen Verfolgungen kamen bis zu 1,5 Millionen Armenier ums Leben. Während Armenien von Völkermord spricht, wird diese Bezeichnung in der Türkei zurückgewiesen.

Die Behörden erwarteten am Sonntag 1,5 Millionen Besucher an dem Mahnmal - dies ist fast die Hälfte der Bevölkerung des Landes. Außerdem reisten mehrere tausend Angehörige der armenischen Diaspora nach Eriwan. Überall luden Kirchen und Klöster zu Gedenkgottesdiensten ein.

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