Gefahr für Israel

Iran testet Mittelstrecken-Raketen

Laut dem staatlichen Fernsehen wurden erfolgreich Mittelstrecken-Raketen getestet, die Israels Staatsgebiet erreichen können. Auch Drohnen will Teheran als Reaktion auf ausländische Kritik probeweise fliegen lassen.
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Das Foto von Irans Nachrichtenagentur ISNA zeigt eine auf kurze Reichweiten ausgelegte Fateh-Rakete während der jüngsten Testreihe. Quelle: AFP

Das Foto von Irans Nachrichtenagentur ISNA zeigt eine auf kurze Reichweiten ausgelegte Fateh-Rakete während der jüngsten Testreihe.

(Foto: AFP)

DubaiDer Iran hat nach eigenen Angaben erfolgreich Mittelstrecken-Raketen getestet. Die Geschosse seien in der Lage, Ziele in Israel zu treffen, berichtete der staatliche iranische Fernsehsender Press TV am Dienstag. Die Tests seien eine Antwort auf die Drohungen Israels, die Islamische Republik anzugreifen. Die Regierung in Teheran hatte die Manöver am Sonntag angekündigt, nachdem das EU-Ölembargo in Kraft getreten war. Laut Press TV verfügt die nun getestete „Schahab 3“-Rakete über eine Reichweite von 1300 Kilometern. Zeitgleich seien weitere Modelle zum Einsatz gekommen. Am Mittwoch würden Drohnen getestet. Der Fernsehsender zitierte den Vize-Kommandeur der Revolutionsgarden, Hossein Salami, mit den Worten, dass dies eine Vergeltungsmaßnahme für die Feinde des Irans sei, die einen Militärschlag als möglich bezeichneten.

Israel fühlt sich durch das iranische Atomprogramm besonders bedroht und hält sich einen Militärschlag offen. Der Atomstreit hat zuletzt durch die westlichen Sanktionen an Schärfe gewonnen. Ursprünglich hatte die Islamische Republik damit gedroht, in Reaktion auf die Verschärfung der Handelsschranken die Straße von Hormus zu blockieren. Über die weltweit wichtigste Ölhandelsroute wird mehr als ein Drittel des weltweiten Seehandels abgewickelt.


  • rtr
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9 Kommentare zu "Gefahr für Israel: Iran testet Mittelstrecken-Raketen"

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  • Warum sollte Iran keine Waffen testen, oder sein Militär in Hab-Acht-Stellung halten?

    Vor seinen Küsten und in den Nachbarstaaten versammelt sich gerade die größte Militärmaschinerie aller Zeiten. Ob USA/Nato, Russland, China - und dann noch die hochaggresive israelische Regierung... Dann könnte man sich als Iraner schon etwas bedroht fühlen?

  • israel ... immer wieder und wieder israel ...
    sollen die araber, wer auch immer, israel übernehmen
    israel wird - sagen wir für die nächsten 60 jahre - zum protektorat von z.b. saudi-arabien - oder eines neuen palestinenser-staates (die die letzten 60 jahre von den israelis beschützt wurden)
    und wir werden ruhe haben
    und weil die israelis doch ausgesprochen lieb zu den palestinensern waren - werden es doch die araber auf gleiche weise auch sein ...

  • Das Größte Problem ist, das Ortodoxe Juden einen Angriff auf Israel für notwendig halten, da dieser laut Propfezeihung in der Bibel eines der 7 Bedingung (Zeichen) für die Rückkehr des Mesias/Jesus ist. Für uns "normalgläubige Christen" in modernen westlichen Umfeld ist soetwas starker Tobak. Aber im Knesset sitzen immer mehr ortodoxe Juden. Und wenn man einfach mal versucht sich vorzustellen, daß es wirklich Menschen gibt, welche den Inhalt der Bibel Wort für Wort als Real annehmen, dann könnte man das agressive Verhalten der israelische Regierung plötzlich unter einem ganz anderem Licht sehen. Jeder möge sich diese Gedanken beim Besuch der Web-Seite : http://www.endzeitzeichen.org selbs mal durch den Kopf gehen lassen.

  • Wenn das keine Bedrohung ist !!!

  • Der Staat Israel, den Ahmadinedschad in der Regel nicht beim Namen nennt und zumeist als „zionistisches Regime“ bezeichnet, ist für ihn ein „Schandfleck [, der] aus der Mitte der islamischen Welt beseitigt werden muss.“[56][57] Die Existenz Israels ist laut Ahmadinedschad „eine Ungerechtigkeit und per se eine ständige Bedrohung“.[58][59] An einer anderen Aussage Ahmadinedschads, die vielfach mit den Worten übersetzt wurde, Israel müsse „von der Landkarte gefegt“ werden (engl. wiped off the map), entzündete sich ein Streit. Die Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur beklagte, westliche Agenturen hätten eine Falschübersetzung geliefert.[60] Tatsächlich aber stammte die Übersetzung von den staatlichen iranischen Medien ISNA[61], IRIB sowie von der Homepage des Präsidenten selbst. Amirpur übersetzte den Satz „īn režīm-e ešġālgar bāyad az ṣafḥe-ye rūzgār maḥw šawad“ mit „Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte (wörtlich: Zeiten) verschwinden“. MEMRI übersetzte den Satz mit „Das Besetzer-Regime muss aus den Annalen der Geschichte getilgt werden“. Die Bundeszentrale für politische Bildung wählte die Fassung „Das Regime, das Jerusalem besetzt hält, muss aus den Annalen der Geschichte getilgt werden“[62]. Ahmadinedschad hatte seine Rede mit den Worten begonnen, die Zuhörer sollten die Parole "Tod Israel" [marg bar Isrāyīl] "von Herzen ausrufen

  • sicherlich werden die ewigen Frozeleien zum gewünschten Erfolg führen, obwohl ja keiner krieg will, gell?

  • Warum überschreiben Sie Ihren Artikel mit "Gefahr für Israel"? Iran droht nicht, Israel zu attackieren, während der israelische Ministerpräsident Netanjahu laut der israelischen Zeitung Haaretz "beschlossen hat, Iran noch vor den US-Präsidentschaftswahlen anzugreifen". Ein Angriff, der jeglichem Völkerrecht widerspricht - warum weisen Israels angebliche Freunde das Land nicht darauf hin, welches Verbrechen es plant? Stattdessen wird diese israelische Drohung noch als Druckmittel im sogenannten "Atomstreit" eingesetzt. Dabei machen doch die Iraner ganz vernünftige Angebote in den Gesprächen (http://irananders.de/home/news/article/analyse-vorschlaege-irans-und-der-g5-1.html) - aber anscheinend wird von ihnen verlangt, auf alle ihre verbrieften Rechte zu verzichten, sonst wird gebombt - oder wie soll man es verstehen, dass die "5+1" diesen israelischen Angriffsplänen nichts entgegensetzt?

  • va bene..

  • Israel hat 250 atomare Sprengköpfe....das nur mal so nebenbei und lässt keine Prüferlinge rein und treten auch keinen Verträgen bei.

    Nur mal so ganz nebenbei zur Tatsache dass der Iran irgendwelche Raketen testet. Ich mag den Iran selbst nicht aber ich kann mich nicht erinnern dass der Iran sich in Weltpolitik ständig mischt, für mega Radau sorgt und meint eine Extrawurst in der Welt haben zu müssen.

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