Gefahr von „Panikkäufen“
Uno warnt vor globaler Lebensmittelkrise

Millionen Menschen könnten in den kommenden Monaten die Folgen der anhaltenden Dürre in den USA zu spüren bekommen. Die Vereinten Nationen befürchten Preisschocks und fordern international koordinierte Gegenmaßnahmen.
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RomDie Vereinten Nationen haben vor einer Wiederholung der Nahrungsmittelkrise der Jahre 2007 und 2008 gewarnt und die internationale Gemeinschaft zum raschen Handeln aufgerufen. Derzeit sei die Lage auf den Weltmärkten von hohen Preisen für Mais, Weizen und Soja geprägt, erklärten das Welternährungsprogramm (WFP), die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) sowie der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) am Dienstag in Rom. Das führe zu Sorge vor einer globalen Lebensmittelkrise, wie es sie 2007/2008 gegeben habe.

Ein „rasches und koordiniertes Eingreifen auf internationaler Ebene“ könne eine solche Krise vermeiden, hieß es in der gemeinsamen Erklärung der drei Organisationen. Andernfalls könnten die Preisschocks zu einer Katastrophe führen, die Millionen Menschen in den kommenden Monaten betreffen könnte. Die Führungen der Länder weltweit müssten sich dabei ebenso mit den Preisen für Grundnahrungsmittel wie auch mit der Produktion und dem Konsum von Lebensmitteln beschäftigen.

Es sei wichtig, „Sicherheitsnetze“ zu bilden und von Exportbeschränkungen abzusehen. Auch müsse verhindert werden, dass die Menschen „Panikkäufe“ tätigten. Grund für die Preisanstiege ist vor allem die anhaltende Dürre in den USA, dem weltweit größten Exporteur von Mais und Soja. Vor einigen Tagen hatte sich bereits die Weltbank besorgt gezeigt.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Hoffentlich hat das nichts mit E10 zu tun; die Kirche soll ja angeblich gerade die Einführung eines "Erntetankfestes" betreiben - wäre schade, um den Feiertag.

  • Aber das können wir doch schön auf die Spekulanten schieben, oder?

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