Gefangenenlager
USA wollen jungen Guantanamo-Häftling freilassen

Die US-Regierung ist nach eigenen Angaben zur Freilassung eines der jüngsten Guantanamo-Häftlinge bereit. Der Afghane stand unter dem Verdacht, in seinem Land Anschläge auf US-Soldaten verübt zu haben.

HB WASHINGTON. Bei einem Bundesgericht wurde am Mittwoch eine Frist von drei Wochen beantragt, in der Mohammed Dschawad entweder auf freien Fuß gesetzt oder für ein ein Gerichtsverfahren in die USA gebracht werden soll. Erst am Freitag hatte die Bundesanwaltschaft erklärt, man betrachte den Afghanen nicht länger als Kriegsgefangenen.

Stattdessen wurde ein Antrag auf strafrechtliche Ermittlungen gestellt. Das würde bedeuten, dass Dschawad höchstwahrscheinlich vor ein ziviles Gericht in den USA gestellt werden soll. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme vor sechs Jahren war er etwa 17 Jahre alt. Seine Anwälte bemühen sich seit Jahren um seine Freilassung nach Afghanistan.

Eine Bundesrichterin ordnete am Mittwoch die Freilassung eines aus Kuwait stammenden Guantanamo-Häftlings in seine Heimat an. Chaled al Mutairi war nach einer Reise nach Afghanistan festgenommen worden und wurde seit mehr als sieben Jahren in dem Lager auf Kuba festgehalten.

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