Gefechte in der Ostukraine
Kämpfe am zerstörten Flughafen von Donezk

Von einem tatsächlichen Waffenstillstand ist die Ostukraine weit entfernt. Erneut werden Gefechte aus dem Raum Donezk gemeldet. Die Separatisten bezichtigen die Armee, am Flughafen Stellungen unter Feuer zu nehmen.
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DonezkIn der umkämpften Ostukraine ist es am geschlossenen Flughafen der Separatistenhochburg Donezk erneut zu Gefechten gekommen. Die Armee habe mit Artillerie massiv Stellungen unter Feuer genommen, teilten die prorussischen Aufständischen am Mittwoch mit. Angaben über Opfer lagen zunächst nicht vor.

Die Separatisten hatten am Dienstag behauptet, sich mit dem Militär auf eine neue Feuerpause am zerstörten Flughafen geeinigt zu haben. Dies bestätigte aber die prowestliche Führung in Kiew nicht. Auch für eine geplante Waffenruhe im Separatistengebiet Lugansk gab es zunächst keinen Beleg. In Kiew bestätigte der Sprecher der „Anti-Terror-Operation“, Alexej Dmitraschkowski, Kämpfe in Donezk. Er warf den Separatisten vor, Armee-Einheiten angegriffen zu haben.

Der regierungsnahe Militärexperte Dmitri Tymtschuk sagte, die Konfliktparteien hätten sich nur auf den Abtransport von Toten und Verletzten am Flughafen geeinigt - nicht aber auf eine umfassende Feuerpause. Bei Gefechten seien in den vergangenen Tagen in der Region auch vier Russen aufseiten der Aufständischen getötet worden, sagte er. Moskau bestreitet, dass russische Soldaten an Gefechten beteiligt sind. Dem Sicherheitsrat in Kiew zufolge wird auch an weiteren Orten im Donbass gekämpft. Mindestens fünf Zivilisten seien verletzt worden.

Der Ukraine-Konflikt steht auch im Mittelpunkt der Jahrestagung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Dazu kommen am Donnerstag und Freitag in Basel Außenminister und andere Vertreter der 57 OSZE-Mitgliedsstaaten zusammen.

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Kommentare zu " Gefechte in der Ostukraine: Kämpfe am zerstörten Flughafen von Donezk"

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  • Atomunfall in der Ukraine
    Im Südosten der Ukraine soll es zu einem Atomunfall gekommen sein. Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazeniuk habe den Energieminister demnach angewiesen, dazu eine Pressekonferenz einzuberufen. Wann diese stattfindet, ist bislang nicht bekannt.
    Nach Angaben der russischen Agentur Interfax soll es sich um das AKW Saporischschja handeln. Diese Anlage gilt als leistungsstärkstes Atomkraftwerk Europas.

    Hier kann es jeder sehen wohin es mit dem kaputten Land Ukraine hingehen wird. Kiew braucht keine ernsthaften Gegner, die erledigen sich fast von selbst und maßlose Hilfe aus dem Westen wird das nicht ändern, es macht das Desaster am Ende nur fulminanter. Die Menschen in der EU werden für die ukrainischen Oligarchen von ihrer eigenen oligarchischen Feudalkruste in Haftung genommen, es wird noch extrem teuer für uns. Wer sich dagegen nicht wehrt, muss die Konsequenzen ebenso klaglos hinnehmen!

  • @G. Nampf
    "Na, und? Hauptsache, die Separat-(Terror)isten werden aus dem Land geworfen. Sollen sie doch Putin in Rußland in den Allerwertesten kriechen."

    Na, und?! Hauptsache es kommen immer mehr Freiwillige und modernste Waffen aus Russland und sie zerquetschen die "demokratischen" Faschisten aus Kiew. Sollen sie doch ihrem Lieblings-Schwarzen Obama und der Brüsseler Feudalkruste in den Allerwertesten kriechen!

    Der westliche Zusammenbruch kommt, ist nur eine Frage der Zeit, dann geht es den feudalen Näpfen hierzulande genauso an den Kragen.

  • "Die Separatisten bezichtigen die Armee, am Flughafen Stellungen unter Feuer zu nehmen."

    Na, und? Hauptsache, die Separat-(Terror)isten werden aus dem Land geworfen. Sollen sie doch Putin in Rußland in den Allerwertesten kriechen.

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