Gegen Flüchtlinge
Ungarn baut Zaun an Grenze zu Serbien

Ein Zaun gegen Flüchtlinge: Mit dieser Idee sorgte Ungarns Ministerpräsident Orban vor Wochen bereits für Unmut in Brüssel. Nun startet der Bau tatsächlich. Das umstrittenes Projekt soll illegale Einwanderung eindämmen.
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BudapestUngarische Soldaten haben am Montag mit dem Bau eines umstrittenen Zauns an der Grenze zu Serbien begonnen, mit dem der Zustrom von Flüchtlingen begrenzt werden soll. Das erste 150 Meter lange Teilstück entstehe nahe der Ortschaft Morahalom rund 180 Kilometer südlich der Hauptstadt Budapest, teilten das Innen- und das Verteidigungsministerium mit. „Die Arbeiten haben begonnen“, hieß es in einer Erklärung.

Der Plan für die Errichtung des 175 Kilometer langen Zauns war Mitte Juni veröffentlicht worden.

Die Regierung in Budapest wies darauf hin, dass in diesem Jahr bereits weit mehr als 60.000 Flüchtlinge ins Land gekommen seien. In der vergangenen Woche billigte das Parlament das Vorhaben. Die EU-Kommission und Serbien reagierten mit Kritik.

Die meisten Flüchtlinge, die von Serbien nach Ungarn kommen, stammen aus dem Irak, Afghanistan, Syrien und dem Kosovo. Viele von ihnen wollen nach Österreich oder Deutschland weiterreisen. Serbien gehört nicht zum Schengen-Raum, das EU-Mitglied Ungarn schon. Die regulären Grenzübergänge zwischen Serbien und Ungarn sollen erhalten bleiben.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • So ein Zaun ist auf jeden Fall wirtschaftlich, vor allem auf dem Brenner.

  • Ich will einen Zaun am Brenner.

  • Ein echtes Projekt für die Integration zurück in die Heimat.

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