Gehalt entwertet
Frankenstärke lässt portugiesische Diplomaten streiken

Die portugiesischen Diplomaten in der Schweiz leiden unter dem hohen Franken, da so ihr Gehalt entwertet wird. Aus diesem Grund haben die Diplomaten nun zum Streik aufgerufen.
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GenfPortugals Gesandte in der Schweiz haben ihre Arbeit niedergelegt, um gegen ihre durch den hohen Schweizer Franken entwertete Entlohnung zu protestieren. Das Monatsgehalt der 56 portugiesischen Diplomaten in der Schweiz sei innerhalb weniger Monate umgerechnet von 4500 auf 3000 Franken (2540 Euro) gesunken, berichtete die Schweizer Zeitung „La Tribune de Genève“ am Dienstag. Grund sei zum einen der starke Schweizer Franken, zum anderen eine Lohnkürzung um zehn Prozent. In der portugiesischen Botschaft in Bern schaltete sich bei Anrufen am Dienstag nur der automatische Anrufbeantworter ein.

Die schleichende Entwertung ihres Lohns sei „nicht annehmbar“, sagte der Vizevorsitzende der Gewerkschaft der portugiesischen Diplomaten, Alexandre Vieira, der Zeitung. Die Diplomaten wandten sich laut „La Tribune“ mit ihrem Problem bereits an die Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey und baten um Hilfe.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Die Stärke des Franken ist eine relative. Unter anderem wegen der Portugiesen und ihrer Verschuldung, die den Euro gegenüber dem CHF drückt.
    Streiken und mehr verlangen paßt da ins Bild. Weiter so, die Merkel wird's richten!

  • @Norbert
    So einfach ist das nicht. Genf ist wirklich sehr teuer, und 3000 CHF brutto pro Monat ist das Existenzminimum.Ein Zimmer ist nicht unter 850 CHF zu haben, ein Studio ( mit Küche im selben Zimmer) nicht unter 1500 CHF. Lebenshaltungskosten belaufen sich, wenn man spart, auf im Schnitt mind. 2000 CHF pro Monat , ohne Miete.
    Eine Putzfrau íst nicht unter 20 CHF pro Stunde zu haben. Eine Pizza im Restaurant kostet zwischen 17 CHF und 34 CHF, ein Hamburger (Cheeseburger: bei uns 1 EUR) kostet 2.50 CHF.
    Schoenen Tag noch

  • Erst erwarten sie die Sicherheit staatlicher Alimentation, und wenn ihnen das nicht genügt, jammern sie, anstatt mal an die mittlerweile entlassenen Landsleute auf dem freien Arbeitsmarkt zu denken.
    Als Arbeitgeber würde ich sie entlassen, fristlos.

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