Geheimdienst
NSA verteidigt seine Überwachungsaktivitäten

Der sonst verschlossene Geheimdienst NSA geht in die Offensive, um sich gegen die Vorwürfe wegen seiner Überwachungstaktiken zu wehren: Seine Mitarbeiter seien nicht böswillig und versuchten nicht, Gesetze zu brechen.
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WashingtonDer wegen des Vorwurfs illegaler Abhörmaßnahmen in der Kritik stehende US-Geheimdienst NSA hat seine Überwachungsmaßnahmen in ungewohnter Offenheit verteidigt. Die Behörde halte sich an das Gesetz, sagte NSA-Direktor John DeLong am Freitag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten, zu der der ansonsten äußerst verschlossene Dienst überraschend eingeladen hatte. Der NSA versuchte damit erneut, das wachsende Misstrauen an seiner Arbeit zu zerstreuen.

Es gebe keinen bewussten Verletzungen der Bestimmungen, die Mitarbeiter seien nicht böswillig und versuchten auch nicht, die Gesetze zu brechen, sagte DeLong. Die Beschäftigten wüssten schließlich, dass ihre Arbeit aufgezeichnet und über jegliche Verstöße Bericht erstattet werde. "Niemand in der NSA ist der Meinung, dass Fehler OK sind." Der Dienst habe rigorose interne Regeln, wonach vermieden werden müsse, Daten von Amerikanern zu sammeln. Sollte dies doch geschehen, müssten die Daten zerstört werden. DeLong zufolge fragen die Analysten des NSA im Schnitt pro Monat 20 Millionen Datensätze an.

Zuvor hatte die Washington Post berichtet, der NSA habe illegal auch US-Bürger und Einrichtungen in den USA abgehört. Der Dienst habe seit 2008 in Tausenden Fällen Bestimmungen zum Datenschutz verletzt oder rechtliche Kompetenzen überschritten, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Material, das von dem Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden zugänglich gemacht wurde. Es gehe dabei vor allem um die unerlaubte Überwachung von Amerikanern und ausländischen Aufklärungszielen in den USA. Solche Aktivitäten seien durch das Gesetz oder durch Erlasse des Präsidenten verboten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Geheimdienst: NSA verteidigt seine Überwachungsaktivitäten"

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  • Die Amerikaner können machen was sie wollen, aber bitte auf ihrem eigenen Hoheitsgebiet.

    Die bekannt gewordenen Aktionen sind einfach nur mangelnder Respekt vor deutschen Politikern. Wen wundert's, wenn wir sehen, was Pofalla und Friedrich so von sich geben?

  • @ hafnersp .
    der BEITRAG gefällt mir so was von GUT , dass in DENKEN GERADEN BIN ob doch NICHT ALLEIN BIN . . .
    Frank

  • Das ausspähen/spionieren von Informationsflüssen zwischen Menschen weltweit durch die USA, darf nur mit Ehrfurcht begegnet werden;) Wenn ich mir Zugang zu Ihren Kommunikationsgeräten verschaffe, dürfen Sie mich dann verklagen? Ich arbeite doch für den BND (oder irgendeine Organisation mit genügend Geld&Paranoia) im Auftrag der Terrorabwehr (Terror gegen den Humanismus, Transhumanismus, ect.)! Sie werden sich auch damit abfinden, dass in Zukunft RIFD-Chips, Nano-Mikrofone, ect. Ihren Neugeborenen für eine "Welt ohne Angst" unter die Haut gespritzt werden.
    Warum sollten die NSA sich verteidigen, sie hat doch kein Gesetz gebrochen...oder? Wenn Sie im Nachlauf bestätigen, dass Sie das Vorgehen der NSA begrüssen (durch Schweigen), legitimieren Sie die Aufgabe von fundamentalen Bürgerrechten und damit aller Bürgerrechte. Daraus folgt, jemand der Sie nicht mag ;) muss Ihr (Bürger-)Recht in jedwedem Aspekt nicht anerkennen. Damit gilt Anarchie, nach der Einschüchterung der Polizei durch Verletzung derer Familienangehöhrigen, wird die Polizei (Bürgerwehr) komplett zersetzt...

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