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Geheimdienste: Experten warnen vor Terroranschlägen in Europa

Bundesnachrichtendienst-Chef Schindler warnt, dass Al-Kaida-Terroristen „den Heiligen Krieg auch nach Europa tragen“ wollen. Die USA unterdessen warnen vor Anschlägen der Hisbollah; sie stünden unmittelbar bevor.

Fast zwei Dutzend Menschen starben bei der Attacke auf Menschen in der Londoner Underground im Sommer 2005. Quelle: AFP
Fast zwei Dutzend Menschen starben bei der Attacke auf Menschen in der Londoner Underground im Sommer 2005. Quelle: AFP

Berlin / WashingtonBND-Chef Gerhard Schindler warnt vor Selbstmordanschlägen islamistischer Einzeltäter in Europa aus dem Umfeld von Al-Kaida. „Eine Bedrohung sind vor allem Al-Kaida-Strukturen aus dem Jemen. Sie wollen den Heiligen Krieg auch nach Europa tragen“, sagte Schindler der Zeitung „Die Welt“.

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Dazu gehöre nach Erkenntnissen des Bundesnachrichtendienstes (BND) das Modell des Einzelgängers („lone wolf“), der aus dem Land des Anschlagsziels komme und im Ausland auf Attentate vorbereitet werde. „Wir wissen, dass diese Strategie aktuell auf der Agenda von Al-Kaida steht und sind entsprechend aufmerksam“, sagte Schindler. In Afghanistan habe der BND dank guter Vernetzung in dem Land bereits seit Januar 2011 19 Anschläge auf Bundeswehrsoldaten vereiteln können.

Auch die USA warnen vor Terror in Europa. Anschläge der libanesischen Hisbollah-Miliz stünden unmittelbar bevor. „Wir denken, dass die Hisbollah jederzeit und ohne irgendeine Art Vorwarnung Anschläge in Europa und anderswo begehen könnte“, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums in Washington am Freitag.

Nach Anschlägen von Norwegen Wo Terror bisher Europa erschütterte

  • Nach Anschlägen von Norwegen: Wo Terror bisher Europa erschütterte
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Die radikalislamische Hisbollah und der Iran würden „intensive terroristische Aktivitäten“ in der nahen Zukunft beibehalten. Die von Scheich Hassan Nasrallah geführte schiitische Hisbollah-Bewegung, die auch an der derzeitigen libanesischen Regierung beteiligt ist, wird traditionell vom Iran unterstützt.

Laut US-Außenministerium arbeitet die Hisbollah derzeit an einer „Intensivierung ihres Terror-Feldzugs“ auf der ganzen Welt. Während die Hisbollah in Europa präsent sei, gebe es keine Hinweise auf „operationelle Aktivitäten“ der Gruppe in den USA. Auch gebe es keine Informationen zu geplanten Anschlägen in den USA. Dagegen sei die Hisbollah beispielsweise an Anschlägen in Thailand „interessiert“, wo ein Anschlagsversuch bereits Anfang 2012 gescheitert sei.

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Die Hisbollah wird von den USA und Israel als Terrororganisation eingestuft, von der EU dagegen nicht. Dem US-Außenministerium zufolge könnte die Gruppe auch deshalb verstärkt Anschläge planen, weil ihre Hauptverbündeten im Iran und in Syrien international verstärkt unter Druck stehen.

Während gegen den Iran wegen seines umstrittenen Atomprogramms internationale Sanktionen in Kraft gesetzt wurden, sieht sich die syrische Führung seit mehr als einem Jahr mit einem landesweiten Volksaufstand konfrontiert, den sie blutig niederschlagen lässt.

  • 13.08.2012, 17:54 UhrDaddy

    george.orwell
    Die Welt besteht nicht nur aus schwarz/weiß.
    Und paranoid....! Nun ja, bei Ihrer Ausführung kommt mir da eher der Verdacht, das sind sie. Auch wenn ich unsere Politiker nicht mag und ihnen zum Teil auch Volksverdummung und Gesetzesbruch vorwerfen tue, so bleibt immer die Frage "Wem nützt es".
    Zarathustrie:
    Ich nehme an, daß hier von Ihnen Geäusserte soll man als Drohung verstehen. Dann wunderen sie sich auch nicht bei einer passenden Antwort.

  • 11.08.2012, 17:11 UhrZarathustrie

    Wenn sie meinen Vater töten ,ich meine deutsche Soltaden dann komme ich nach Europa,und auch nach Deutschland .Das nennt man Vergeltung !und nicht Terrorismus.Zarathustrie

  • 11.08.2012, 13:50 UhrEnergieelite

    Sie sollten die obrigen Texte lesen , dort ist alles erklärt !

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