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Geiseldrama in Bagdad: Papst entsetzt über Massaker an Christen

Papst Benedikt XVI. verurteilte den Angriff auf ein Kirche in Bagdad als "absurde Gewalt". Er sei umso grausamer als er sich gegen unbewaffnete Menschen in einem Gotteshaus gerichtet habe. Bei dem Geiseldrama sind weit mehr Menschen ums Leben gekommen als zunächst angenommen.

Papst Benedikt XVI. verurteilte den Angriff auf die Kirche. Quelle: dpa
Papst Benedikt XVI. verurteilte den Angriff auf die Kirche. Quelle: dpa

HB ROM. Papst Benedikt XVI. ist entsetzt über das Massaker an Christen in Bagdad und verlangt verstärkte internationale Bemühungen gegen jede Gewalt im Nahen Osten. Benedikt sprach am Montag in Rom von absurder und grausamer Gewalt gegen wehrlose Menschen, "die in einem Haus Gottes versammelt waren, das ein Haus der Liebe und Versöhnung ist". Er reagierte auf die Geiselnahme mit 50 getöteten Christen und zahlreichen Verletzten in einer Kirche in Bagdad.

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Benedikt beklagte die neuen Vorfälle abscheulicher Gewalt, die die Bevölkerung in der Region nur noch weiter quälten. Er bete für die Opfer des Überfalls und sei der erneut betroffenen christlichen Gemeinde dort nahe. "Ich ermutige die Pfarrer und Gläubigen, stark zu sein und unerschütterlich in ihrer Hoffnung", sagte er. Benedikt bekräftigte seinen bereits wiederholten Friedensaufruf für Nahost.

Bei dem Geiseldrama in einer Bagdader Kirche seien 52 Geiseln und Polizisten bei der Erstürmung am Sonntag getötet worden, 67 weitere verletzt worden, teilte das irakische Innenministerium am Montag mit.

Angaben zu Toten und Verletzten unter den Geiselnehmern machte das Ministerium zunächst nicht. Nach früheren Angaben sollen auch bis zu sieben von ihnen getötet worden sein. Zunächst waren die Behörden von lediglich bis zu zehn getöteten Geiseln ausgegangen.

Extremisten mit Verbindungen zur islamistischen Al-Kaida-Organisation hatten mehr als 100 irakische Katholiken in der Kirche als Geiseln genommen. Sie forderten die Freilassung von Al-Kaida-Kämpfern im Irak und in Ägypten.

  • 11.11.2010, 07:38 UhrAnonymer Benutzer: Archaische Religionsauslegungen töten Menschen

    islamische Glaubensrichtungen scheinen hier besonders anfällig zu sein. Es entwickeln sich Monokulturen, die eigentlich nur auf Machteroberung und Unterdrückung aus sind. Die strikte Trennung von Religion und Politik ist wichtig, da die Relgion einfach schlicht überfordert ist.

    Hohe Geburtenrate, Dummheit die schon laut ist, niedrige bildungsniveaus, machogesteuerte Gesellschaftssysteme und unterdrückte Frauen, sind nur Facetten, die archaische zur Gewalt neigende Religionsauslegungen begünstigen.

    Eine Änderung der Auslegungskultur dauert wohl manchmal viele Jahrhunderte. Wenn islamische iraker christliche iraker umbringen, nur weil sie christlich glauben, zeigt es nicht eine gesellschaftliche Reife aus. Auch wenn islamische Schiieten islamisch Suniten umbringen, nur weil sie einer etwas anderen islamischen Auslegung nachgehen, so ist auch das nicht nachvollziehbar. Religion wird hier von Fanatikern und machtbezogene interessengruppen mißbraucht. Lösungen sind hier nicht in Sicht - die Zeit hat jedoch viel Zeit.

  • 01.11.2010, 16:54 UhrAnonymer Benutzer: tomtomtoy

    Tötet die Ungläubigen,heißt es immer in den Moscheen dieser Welt.Das ist ihre Heilige Pflicht für gläubige Muslime,wie wir schon des öfteren lesen konnten .

    Dazu passt auch diese Meldung aus israel die auch ein islamisches Land betrifft !

    Türkei sieht in israel eine bedrohung
    Montag, 1. November 2010 | von nai news


    Türkische Medien berichteten am Samstag, dass der türkische Sicherheitsrat in einem Dokument, das bedrohungen für die Türkei auflistet, israel neu definiert. Aus dem Dokument geht hervor, dass israel nun eine zentrale bedrohung darstellt. Gleichzeitig wurden die Länder Syrien, bulgarien, Armenien und Georgien von der Liste entfernt. Es ist das erste Mal, dass Ankara israels Aktionen im Nahen Osten als bedrohung für die Türkei ansieht. Der israelische Tourismusminister Stas Misezhnikov sagte vor einem Regierungstreffen, dass diese Meldung aus Ankara den beziehungen beider Länder schade. Als Reaktion müssten israelis davon absehen, in der Türkei Urlaub zu machen, damit nicht nur nationaler Respekt erhalten bliebe sondern die Türkei auch sehe, was sie davon habe, so Misezhnikov

    Quelle : israel Heute

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