Geiselnehmer fordern Abzug der Australier aus Irak
Australien plant Truppen-Reduzierung im Irak

Nach Ansicht des australischen Verteidigungsministers Hill wird ein Teil der Truppen seines Landes im Irak bald nicht mehr benötigt.

HB Berlin. Australien hofft, ein Drittel seiner im Irak stationierten Soldaten im Laufe der kommenden zwölf Monate abziehen zu können. Verteidigungsminister Robert Hill äußerte gegenüber der Zeitung „The Weekend Australian“ die Erwartung, dass ein im Südirak stationiertes Kontingent von 400 Soldaten dort nicht mehr lange benötigt werde.

Australien hat insgesamt rund 1370 Soldaten im Irak und auf einem Kriegsschiff im Persischen Golf stationiert. Die Provinz Muthanna, wo 400 australische Soldaten japanische Wiederaufbauprojekte bewachen, mache gute Fortschritte beim Aufbau eigener Sicherheitskräfte, sagte Hill. „Wenn nichts Unvorhersehbares passiert, sollten sie in der Lage sein, binnen zwölf Monaten selbst für Sicherheit zu sorgen.“

Die Regierung in Canberra bemüht sich derzeit um die Freilassung eines im Irak entführten Australiers, dessen Geiselnehmer einen Abzug der australischen Truppen gefordert haben. Ministerpräsident John Howard hat diese Forderung strikt zurückgewiesen.

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