Geldpolitik
Fed diskutiert über Kauf von Hypothekenpapieren

Jeden Monat kauft die Fed Hypothekenpapiere im Wert von 40 Milliarden Dollar, um die Konjunktur anzukurbeln. Nun könnten die Währungshüter der Fed das Programm weiter ausweiten.
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Die US-Notenbank setzt weiter auf eine extrem expansive Geldpolitik zur Ankurbelung der amerikanischen Wirtschaft. Wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der letzten Fed-Sitzung vom 23./24. Oktober hervorgeht, wollen einige Währungshüter im kommenden Jahr eine Ausweitung des Kaufprogramms für Hypothekenpapiere zur Ankurbelung der amerikanischen Wirtschaft.

Die Ausweitung des Programms soll nach dem Willen einiger Ratsmitglieder dann erfolgen, wenn das Anleihentauschprogramm „Operation Twist“ ausgelaufen ist, hieß es weiter in dem Protokoll. Derzeit kauft die Fed jeden Monat Hypothekenpapiere im Wert von 40 Milliarden Dollar. Ziel ist eine Stärkung der Konjunktur und eine Reduzierung der Arbeitslosigkeit.

Die Ratsmitglieder stellten während der Zinssitzung fest, dass die US-Wirtschaft weiterhin moderat wachse. Allerdings gebe es „deutliche Abwärtsrisiken“ vor dem Hintergrund der Abkühlung der Weltwirtschaft, hieß es weiter in dem Protokoll.

Auf dem besonders stark beachteten Arbeitsmarkt erkannten die Fed-Mitglieder eine Verbesserung der Lage. Die Zahl der Beschäftigten steige aber nur langsam, und die Arbeitslosigkeit bleibe nach wie vor erhöht. Die Inflation werde sich mittelfristig weiter in der Nähe der von der Fed angepeilten Marke von 2,0 Prozent bewegen, hieß es weiter.

An den Finanzmärkten zeigten sich am Abend kaum Reaktionen auf die Veröffentlichung des Notenbank-Protokolls. Sowohl an den Devisenmärkten als auch am New Yorker Aktienmarkt gab es nur für kurze Zeit leichte Kursschwankungen.

 
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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