Geldpolitik
IWF fordert weitere Krisenhilfe der EZB

Geht es nach dem Internationalen Währungsfond, sollte die EZB derzeit etwas freigiebiger sein und ihren Zinskurs lockern. Auch umstrittene Anleihekäufe sollten für die Zentralbank kein Tabu sein.
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Washington/FrankfurtDie Finanzfeuerwehr fordert Währungshüter zum Handeln auf: Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht weiteren geldpolitischen Spielraum für die Europäische Zentralbank (EZB). Die Zentralbank könne ihren Zinskurs lockern, da die Inflation unter das angepeilte Ziel von knapp zwei Prozent sinken dürfte, sagte IWF-Sprecher David Hawley am Donnerstag. Weitere „außergewöhnliche Maßnahmen“ könnten ebenfalls nötig sein. Hinter dem Code-Wort verbergen sich die Kriseninstrumente der Notenbank, die über die normalen geldpolitischen Operationen hinausgehen. Dazu zählen unter anderem die umstrittenen Anleihekäufe oder die ultralangfristigen Kredite für die Geschäftsbanken.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Frage:
    was hat Amerika die extrem niedrigen Zinsen gebracht?
    Nada!
    Haben immernoch Probleme!
    niedrige Zinsen= Immoblienblase!!!
    Deutschland schrumpft!
    Jetzt zu bauen ist einfach nur dumm!
    In 15-20 Jahren haben wir 10 millionen weniger Einwohner.
    Da platzt die Blase gewaltig.
    Da kauf ich lieber Gold oder investiere in solar(jetzt wo die Preis so niedrig sind)

  • Ich hab mich ja schon gewundert, warum der Goldkurs steigt. Jetzt weiß ichs. Die Geldmenge wird wieder größer, hurra.

  • europäisches Infrastruktur- und Bildungsprogramm 2020.

    100 Mrd p.a. in Modernisierung und Ausbau von
    - Mobilität;
    - Energie;
    - Bildungseinrichtung und Studiumsfinanzierung.

    Der Markt wird es danken, wenn dadurch der Transport von Personal und Gütern günstiger und zuverlässiger wird
    und die Energiekosten sinken.


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