Geldwäsche in China
Peking schließt illegale Untergrundbanken

Einfrieren von Konten, Festnahme von Verdächtigen: Die Polizei in Peking ging mit einer Razzia gegen zehn illegale "Untergrundbanken" vor. Wohlhabende Chinesen konnten so Millionen Dollar außer Landes schleusen.
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PekingDie Polizei in Peking hat zehn sogenannte Untergrund-Banken geschlossen, die insgesamt mehr als 22,6 Milliarden Dollar illegal außer Landes geschleust haben sollen.

59 Verdächtige seien festgenommen worden, meldete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag. Zudem seien 264 Konten eingefroren und mehr als 800 Bankkarten beschlagnahmt worden.

Chinesen dürfen nicht mehr als 50.000 Dollar pro Jahr aus der Volksrepublik ausführen. In den vergangenen Jahren aber hat eine regelrechte Geldwäsche-Industrie es wohlhabenden Chinesen ermöglicht, dieses Gesetz zu umgehen.

So hätten auch die jetzt festgenommenen Verdächtigen Konten betrieben, mit deren Hilfe Devisen über den zulässigen Wert hinaus gekauft und außer Landes gebracht wurden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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