Gemeinschaftswährung
EU sagt Ja zum Euro in Malta und Zypern

Malta und Zypern haben grünes Licht für die Einführung des Euro Anfang kommenden Jahres bekommen. EU-Kommission und Europäische Zentralbank (EZB) erklärten am Mittwoch übereinstimmend, die beiden Länder erfüllten die Bedingungen zur Einführung der Gemeinschaftswährung zum 1. Januar 2008.

HB BRÜSSEL. Die endgültige Entscheidung über den Beitritt treffen allerdings die Finanzminister der Euro-Staaten.

Malta und Zypern wären das zweite und dritte der neuen EU-Mitglieder, die den Euro einführen. Den Anfang hatte in diesem Jahr Slowenien als 13. Mitglied der Währungsunion gemacht. Beide Mittelmeerinseln erfüllten die EU-Bedingungen zu Inflation, Zinsen, Neuverschuldung, Staatsverschuldung und Währungsstabilität, erklärten Kommission und EZB.

Die beiden Länder erhoffen sich von der Gemeinschaftswährung mehr Tourismus und Auslandsinvestitionen. Auf den Wirtschaftsraum der Euro-Zone dürfte der Beitritt der beiden kleinen Länder mit zusammen 1,5 Millionen Einwohnern dagegen keine größeren Auswirkungen haben. Ihre Wirtschaftsleistung macht zusammen nur 0,2 Prozent jener der Euro-Zone aus.

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