Gemeinschaftswährung
Französischer Notenbanker für schwächeren Euro

Vorstoß aus Frankreich: Notenbankchef Noyer fordert einen schwächeren Euro. Sein Ziel: die Inflationsrate näher an die Zielmarke von zwei Prozent zu bringen.
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ParisDer französische Notenbankchef Noyer spricht sich für einen schwächeren Euro aus. Um die Inflationsrate wieder näher an das Ziel von zwei Prozent zu bringen, musste der Euro-Kurs gedrückt werden, sagte Noyer am Donnerstag dem Radiosender „Europe 1“. „Wir mussten den Euro drücken und wir müssen den Euro immer noch drücken.“ Derzeit liegt die Teuerungsrate in der Euro-Zone mit 0,3 Prozent weit unter dem Zielwert von knapp zwei Prozent, bei dem die Europäische Zentralbank (EZB) von stabilen Preisen spricht.

Der EZB-Rat - dem Noyer angehört - hatte vorige Woche im Kampf gegen eine drohende Deflation den Kauf von Kreditverbriefungen und Pfandbriefen angekündigt sowie ihren Leitzins auf das Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt.

Ein Euro kostet derzeit 1,29 Dollar. Je billiger er ist, desto teurer werden Importe - etwa von Rohstoffen, die meist in Dollar bezahlt werden. Zugleich werden Exporte in andere Währungsräume billiger, was die Konjunktur im Euro-Raum anschieben kann. Beides kann die Inflation anheizen

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Gemeinschaftswährung: Französischer Notenbanker für schwächeren Euro"

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  • Wie schwach darf der Euro denn werden? Er hat in den letzten Wochen bereits 10 Cent zum Dollar verloren. Gut für die Staatsfinanzen, ganz schlecht für den gemeinen Bürger. Aber um den geht es ja auch nicht. Warum sind ausgerechnet 2% Inflation gut? Für mich als Verbraucher wäre Null Inflation gut, denn das gibt mir die Sicherheit, das ich auch nächsten Monat noch irgend wie mit meinem Geld auskomme.

  • Das dann das defizit höher wird weil die Importer teurer werden planen die Herren Franzosne nicht ein....

    desweitenr kann man den euro garnicht soweit senken wie es nötig wäre um die F marktfähigkeit wiederheerzustellen....

    wie sagte de gaulle....

    Franzosen machen von Zeiut zu zeit eine Revolution.....

    aber nie Reformen......

    man woltle von anfang an nur die DM weg haben und die zinskonvergenz....

    aber nicht das nötige dafür tun....

    so macht man den Euro nun kaputt und D steht vor einem scherben haufen wenn er kippt UND....

    wir sind dann noch schuld....

    wie sich das Linke und rechte partein in den nachbarländer gerade zurecht legen....

    es wäre besser gewesn den Euro bei der Krise zu versenken...

    es dankt uns eh keiner....

    man wirft dem Durchschnitts D noch vor er würde sich bereichern...

  • "Französischer Notenbanker für schwächeren Euro"

    Das einfache Zeichen dafür, dass das was nicht zusammen gehört, nicht zusammenwachsen kann.

    Es ist an der Zeit, den Stecker zu ziehen. Das hat nichts mit Wahlkampf der AfD zu tun. Das ist nun dies sachliche Notwendigkeit.

    Eine sachliche Notwendigkeit und Auftrag an die Politik in einer Zeit, dass sich Notenbank und ehemaliger deutscher EZB-Banker laut an die deutschen Politiker gewandt haben.

    Die Formulierungen waren "alternativlos", um die Sprache der Politiker zu verwenden.

    Wenn die Politiker jetzt nicht hören, dann sind sie fehl am Platz!

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