George Osborne
„Gefahr eines Abschieds Griechenlands steigt“

Ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone würde wohl auch Großbritannien treffen. Die Regierung in London spielt bereits seit geraumer Zeit den „Grexit“ durch. Finanzminister George Osborne sieht das Risiko steigend.
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LondonDie Wahrscheinlichkeit eines griechischen Austritts aus der Euro-Zone hat sich nach Einschätzung des britischen Finanzministers George Osborne erhöht. „Die Gefahr eines Abschieds Griechenlands steigt“, sagte Osborne am Dienstag in London.

„Denn den Groll am Verhandlungstisch zwischen der Euro-Zone und Griechenland ist offensichtlich.“ Niemand wünsche sich den sogenannten „Grexit“. “Aber das kann versehentlich oder durch Fehleinschätzungen passieren.“ Darauf müsse seine Regierung vorbereitet sein.

Diese spielt bereits seit geraumer Zeit den Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone durch. Großbritannien gehört selbst nicht der Währungsunion an, doch ist die Hauptstadt London der größte Finanzplatz in Europa. Ein „Grexit“ könnte für erhebliche Turbulenzen an den Finanzmärkten sorgen und daher auch Großbritannien treffen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " George Osborne: „Gefahr eines Abschieds Griechenlands steigt“"

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  • Das Herr Osborne die Auswirkungen eines Grexit durchspielen läßt, ist vernünftig. Die Reallitätsverweigerer aus Athen haben offensichtlich jede Übersicht über die Finanzen des Landes verloren ( sie waren ja auch intensiv mit ihrer Selbstdarstellung beschäftigt ) , sodaß sie von der Staatspleite selbst überrascht werden können.

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