Georgien-Konflikt
Tote bei Explosion in Südossetien

Der Konflikt im Kaukasus fordert weitere Opfer. Bei der Explosion eines Autos vor einer russischen Militärbasis in Südossetien sollen sechs Menschen getötet worden sein. Das jedenfalls sagen Separatisten.

HB MOSKAU. Vier Personen seien verletzt worden, als der Wagen an einer Mauer vor dem Camp in der Provinzhauptstadt Tschinwali detoniert sei, hieß es in einem Bericht auf einer südossetischen Internetseite. Das Fahrzeug sei zuvor in dem von Georgiern bewohnten Dorf Disewi beschlagnahmt worden, weil in ihm Waffen gefunden worden seien.

Eine Sprecherin des russischen Verteidigungsministeriums bestätigte den Vorfall, konnte aber keine weiteren Details nennen. Es blieb zunächst unklar, ob es sich bei den Toten und Verletzten um Zivilisten oder russische Soldaten handelte. In der von Georgien abtrünnigen Provinz Südossetien sind seit dem Kaukasus-Krieg im August verstärkt russische Truppen stationiert.

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