Georgien-Mission verlängert
Kommission ermittelt wegen Angriffen auf Uno

Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen hat mit der Aufklärung von Israels Angriffen auf Uno-Zentren im Gazastreifen begonnen. Unterdessen hat der Uno-Sicherheitsrat hat das Mandat für seine Beobachtermission in Georgien am Freitag für vier Monate verlängert.

HB NEW YORK. Die Ermittler werden schon in der kommenden Woche nach Gaza reisen, teilte Uno-Sprecherin Michèle Montas am Freitag mit. Dem Team unter Leitung des Briten Ian Martin gehört je ein Experte aus den USA, der Schweiz und Sri Lanka an. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte Martin diese Woche beauftragt, die Zerstörung des Uno-Hauptquartiers sowie von Uno-Schulen und anderen Einrichtungen während des dreiwöchigen Gazakriegs zu begutachten. Martin soll ihm in Monatsfrist Bericht erstatten über das Ausmaß der Schäden und deren mögliche Auslöser. Die israelischen Bomben und Mörser töteten etliche Palästinenser, die auf dem Uno-Gelände Schutz gesucht hatten.

Unterdessen hat der Uno-Sicherheitsrat hat das Mandat für seine Beobachtermission in Georgien am Freitag für vier Monate verlängert. Aufgabe der Uno-Truppe ist es, für die Einhaltung der Waffenruhe an der Grenze zwischen Georgien und dem autonomen Abchasien zu sorgen. Die Regierung in Tiflis betrachtet Süd-Ossetien, das 1991 seine Unabhängigkeit erklärt hatte, und Abchasien, das dem Beispiel 1992 gefolgt war, weiterhin als georgische Provinzen. Dagegen erkennt Moskau beide als autonom an. In der einstimmig verabschiedeten Resolution sagt der Sicherheitsrat zu, bis zum 15. Juni einen Plan für die künftige UN-Präsenz in Georgien zu erarbeiten.

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