Georgien
Tote bei Gefechten in Südossetien

In dem von Georgien abtrünnigen Gebiet Südossetien sind bei Gefechten nach offiziellen Angaben zwei Menschen getötet und zehn verletzt worden.

TIFLIS/MOSKAU. Georgisches Militär habe Südossetien von drei Seiten aus mit Granatwerfern beschossen, teilte die Führung des international nicht anerkannten Gebietes am Freitag in der Hauptstadt Zchinwali mit.

Als Reaktion auf die jüngste Eskalation erklärte Südossetien die Mobilmachung seiner Truppen, wie die russische Agentur Interfax meldete. In den vergangenen Jahren war es in der Konfliktregion immer wieder zu Scharmützeln mit Toten und Verletzten gekommen.

Die georgische Regierung teilte am Freitag in Tiflis mit, die eigenen Truppen seien zuerst beschossen worden und hätten lediglich reagiert. Russland hatte im Frühjahr seine Kontakte zu den von Georgien abtrünnigen Gebieten Abchasien und Südossetien intensiviert. In den Konfliktregionen sind russische Friedenstruppen mit einem Mandat der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) stationiert.

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