Georgiens Präsident signalisiert bedingte Bereitschaft zu Neuwahlen
Schewardnadse zeigt sich gesprächsbereit

Als Zugeständnis an die Opposition ist Georgiens Präsident bereit, über vorgezogene Wahlen zu reden. Bedingung: Das Parlament muss geräumt werden.

HB BERLIN. Der georgische Präsident Eduard Schewardnadse hat sich zu Gesprächen über vorgezogene Präsidentschafts- und Parlamentswahlen bereit erklärt. «Ich bin zum Dialog bereit», sagte Schewardnadse am Sonntag im unabhängigen Fernsehsender Kanal 9. Sollte die Opposition mit ihm ins Gespräch kommen wollen, stelle er allerdings eine Bedingung, sagte Schewardnadse: Über vorgezogene Präsidentschafts- und Parlamentswahlen werde er nur dann diskutieren wenn seine Gegner das besetzte Parlament und den Amtssitz des Präsidenten räumten.

Laut Verfassung endet Schewardnadses Amtszeit im Frühjahr 2005. Die Opposition macht ihn jedoch für Wahlbetrug bei der Parlamentswahl am 2. November verantwortlich und fordert deshalb seinen Rücktritt.

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