Gerüchteküche brodelt: Gott braucht einen neuen Stellvertreter auf Erden

Gerüchteküche brodelt
Gott braucht einen neuen Stellvertreter auf Erden

Die Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI. hat die Welt überrascht. Jetzt wird spekuliert, wer sein schweres Erbe als Oberhaupt der katholischen Kirche antreten könnte. Es fallen bereits die ersten Namen.
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RomAm 28. Februar wird Benedikt sein Pontifikat aufgeben. Dann beginnt innerhalb weniger Tage das Konklave, das seinen Nachfolger wählt. Bis Ostern soll der neue Papst feststehen. Schon am Montag setzten erste Spekulationen über mögliche Nachfolger ein. Porträts möglicher Kandidaten ganze Seiten in den italienischen Blättern. Dabei wird sich das Karussell der Kardinäle bis zu der Papstwahl im März noch Wochen drehen – mit womöglich wechselnden Favoriten.

Falls überhaupt wieder ein Europäer Chancen haben sollte, gilt neben anderen der Wiener Erzbischof und Theologe Christoph Schönborn (68) als möglicher Nachfolger. Als starke Fraktion werden wie fast immer die Italiener, die eine Phalanx von immerhin 28 von 117 Kardinälen stellen, gehandelt: Der Mailänder Erzbischof Angelo Scola (71) hätte Chancen, heißt es. Es fallen aber auch die Namen des Kurienkardinals Gianfranco Ravasi (70) und des Vorsitzenden der Bischöfe des Landes, Angelo Bagnasco (70) aus Genua. Aus Frankreich wird Jean Louis Tauran genannt. Der 69-Jährige leitet den päpstlichen Rat für interreligiösen Dialog.

Gut informierte Kreise hinter den Vatikanmauern sprächen davon, „dass schon vor Wochen die verschiedenen Fronten begonnen haben, sich zu positionieren“, schreiben die Vaticanisti der römischen Zeitung „La Repubblica“. Ahnten sie etwas? Wenn die italienischen Medien von „Fronten“ sprechen, dann meint das: „Die Partie wird zwischen den Kardinälen Italiens und den anderen gespielt.“

Mit der Wahl setzen die Kardinäle in jedem Fall auch inhaltliche Akzente – liegt ihnen mehr eine Reform der Kurie am Herzen oder eine stärkere Öffnung der weltumspannenden Kirche hin zu anderen Kontinenten?

Das Bewerberprofil laufe auf einen starken und wohl auch jüngeren Papst hinaus, orakeln die Experten von „La Repubblica“. Doch es dürfte noch weit mehr Kriterien geben. Etliche Kardinäle zeichneten sich durch Prestige und Charisma aus, „im Moment sticht allerdings noch niemand entscheidend hervor“, halten die Vatikan-Kenner der Turiner „La Stampa“ fest.

Nach den Worten des Kölner Kardinals Joachim Meisner „müsste der neue Papst sicher ein Mann von ähnlich hoher Bildung wie Joseph Ratzinger, mit großer menschlicher Erfahrung und – vor allem – von vitaler Gesundheit sein. Nicht älter als 70“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Benedikt und sein Vorgänger Johannes Paul II. hätten sich „herrlich ergänzt“. „Insofern wäre eine Mischung aus Wojtyla und Ratzinger gar nicht schlecht.“

Auch nach Ansicht des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sollte der nächste Papst in der Tradition seiner Vorgänger stehen. Wichtig werde es sein, dass der nächste Heilige Vater seinen Dienst in Kontinuität zu seinen beiden Vorgängern sieht, sagte Zollitsch der „Welt“.

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  • Shalom e Spiritus Sancti Vatikan,God bless Yisrael!!!
    Das Bild gefällt mir,ein Farbiger sollte der neue Stellvertreter sein.

  • Auch Jesus braucht keinen Stellvertreter auf Erden.

  • Von welchem Gott ist hier die Rede?

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