Gewalt auf den Meeren
Piratenangriffe nehmen drastisch zu

Die Anzahl von Piratenattacken ist deutlich angestiegen. Gerade die vermehrten Aktivitäten somalischer Piraten führen zu einem negativen Höhepunkt in der Angriffs-Statistik.
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Kuala Lumpur Mit 142 Fällen ist die Zahl der weltweiten Piratenüberfälle nach Angaben der Internationalen Seefahrtsbehörde (IMB) im ersten Quartal dieses Jahres auf ein Rekordhoch gestiegen.

Grund sind die zunehmend brutaleren und aggressiveren somalischen Piraten, teilte die in Kuala Lumpur ansässige Behörde am Donnerstag mit. So hätten sich 97 Angriffe vor der Küste des ostafrikanischen Landes ereignet, während es im selben Zeitraum des vergangenen Jahres noch 35 gewesen sein.

Weltweit hätten die Angreifer 18 Schiffe gekapert, darunter drei große Tanker, sowie 344 Besatzungsmitglieder gefangen genommen. In dem Zeitraum von Januar bis März seien sieben Besatzungsmitglieder getötet und 34 verletzt worden. Der Direktor des IMB, Pottengal Mukundan, sagte, es gebe einen „dramatischen Anstieg der Gewalt und der Methoden“, mit denen die somalischen Piraten auf die Verstärkung der internationalen Patrouillen reagierten.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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