Gewalt im Juli
Zahl ziviler Opfer im Irak auf höchstem Stand

Anschläge und Angriffe sind im Irak nach wie vor Alltag. Extremisten versuchen seit Monaten einheimische Sicherheitskräfte zu Untergraben. Im Juli starben bei Auseinandersetzungen besonders viele Zivilisten.
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BagdadIm Irak sind im Juli so viele Zivilisten getötet worden wie in keinem anderen Monat in diesem Jahr. 159 Zivilisten seien bei Auseinandersetzungen ums Leben gekommen und 199 verletzt worden, teilte das irakische Gesundheitsministerium am Montag in Bagdad mit.

Im Juni waren 155 Bürger getötet worden. Auch wenn die Gewalt insgesamt deutlich zurückgegangen ist, gibt es fast täglich Anschläge und Angriffe. So wurden im Juli 56 irakische Polizisten und 44 Soldaten getötet. Verletzt wurden 135 Polizisten und 119 Soldaten.

Allein bei der Detonation einer Autobombe und eines Sprengsatzes vor einem Regierungsgebäude in Tadschi nördliche von Bagdad wurden Anfang Juli mindestens 28 Menschen getötet und 58 verletzt. Extremisten zielen seit Monaten immer wieder auf irakische Polizisten und Soldaten, um vor dem bis Ende des Jahres geplanten Abzug des US-Militärs das Vertrauen in die einheimischen Sicherheitskräfte zu untergraben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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