Gift und Sprengstoff-Fernzünder in Wohnungen
Islamische Extremisten in Italien festgenommen

Die italienische Polizei hat offenbar 20 Ausländer gefasst, denen terroristische Aktivitäten zur Last gelegt werden. Während der Razzien in Norditalien und im Ausland sollen Gift und Sprengstoff-Fernzünder sichergestellt worden sein.

HB ROM. Auch Anleitungen für Guerilla-Kampftechniken seien gefunden worden, hieß es aus Polizeikreisen. Den Verhafteten wird vorgeworfen, Islamisten-Zellen gegründet zu haben, die künftige Selbstmordattentäter auf ihren Einsatz im Irak und in Afghanistan vorbereiten sollten. Sie werden zudem beschuldigt, illegal eingewandert zu sein, Dokumente gefälscht zu haben und mutmaßliche Terroristen versteckt zu haben.

Die Razzien in Italien fanden in Mailand, Bergamo und Varese statt. In Großbritannien nahm die Polizei unter ähnlichen Vorwürfen zwei weitere Männer fest. Italien habe um die Auslieferung der Verdächtigen angesucht, die Dokumente gefälscht haben sollen, um Extremisten in das südeuropäische Land einzuschleusen.

Im Juli hatte die italienische Polizei drei Marokkaner festgenommen, die in einer Moschee eine „Terroristenschule“ unterhalten haben sollen. Auch dort sollen künftige Selbstmordattentäter für Einsätze im Ausland ausgebildet worden sein.

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