Giftspritze wird wahrscheinlich am Dienstag gesetzt
Schwarzenegger lehnt Gnadengesuch ab

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat erneut das Gnadengesuch eines zum Tode verurteilten Mörders abgelehnt.

HB SAN FRANCISCO. „Es gibt keinen zwingenden Hinweis darauf, dass das Strafmaß der Geschworenen-Jury in diesem Fall nicht angemessen ist“, erklärte Schwarzenegger am Freitag. „Michal Morales' Behauptung, er habe sich verändert, entschuldigt nicht den brutalen Mord und die Vergewaltigung von Terri Winchell.“

Morales' Verteidiger hatten argumentiert, die Hinrichtung ihres Mandanten durch eine Giftspritze sei grausam und von der US-Verfassung nicht zugelassen. Sollte das Todesurteil nicht gerichtlich widerrufen werden, wird der 46-jährige Morales am Dienstag im Staatsgefängnis San Quentin nördlich von San Francisco hingerichtet. Es wäre die dritte Vollstreckung des Todesurteils in Kalifornien innerhalb von drei Monaten. Morales hatte den Mord an der 17-jährigen Terri Winchell im Jahr 1981 begangen. In der schriftlichen Ablehnung des Gnadengesuches hieß es, Morales sei mit äußerster Brutalität vorgegangen. Er habe die Frau stranguliert, 23 Mal mit einem Hammer auf sie eingeschlagen und mit einem Messer erstochen. Als sie im Sterben lag, habe Morales die Frau vergewaltigt.

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