Gipfel auf Malta EU beschließt Zehn-Punkte-Programm gegen Migration

Die EU-Staaten haben sich während ihres Gipfeltreffens auf Malta auf ein Zehn-Punkte-Programm geeinigt. Damit soll die Migration aus Nordafrika verringert werden. Am Freitag soll es außerdem um den Brexit gehen.
Update: 03.02.2017 - 12:35 Uhr 13 Kommentare

Klare Worte – Diese Entscheidungen sind beim Gipfel getroffen worden

Valletta/RomDie EU-Staaten haben sich auf ein Zehn-Punkte-Programm verständigt, um den Zustrom von Bootsflüchtlingen aus Nordafrika zu unterbrechen. Dies bestätigten Diplomaten am Freitag beim EU-Gipfel auf Malta.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatten vor Beginn des EU-Gipfels in Malta an die Einheit der Europäer appelliert. „Ich habe gesagt, Europa hat sein Schicksal selbst in der Hand“, sagte Merkel vor Beginn des Treffens am Freitag. Je deutlicher man sich über seine Rolle in der Welt klar sei, desto besser könne man die transatlantischen Beziehungen pflegen. „Deshalb steht für mich hier das Sprechen über Europa im Vordergrund und nicht das Sprechen über andere Teile der Welt“, sagte sie auf eine Frage nach US-Präsident Donald Trump.

Neben Merkel mahnte auch Juncker Geschlossenheit an. Er habe den Eindruck, dass die US-Regierung Europa nicht verstehe. Die EU müsse sich selbst auf die wesentlichen Punkte der weiteren Entwicklung verständigen. „Es gibt einige, die ausbüchsen wollen“, sagte er, Namen nannte er nicht.

Bei ihrem Sondergipfel auf Malta wollen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union vor allem über die Flüchtlingskrise und den bevorstehenden Brexit sprechen.

Rund 180.000 Menschen erreichten im vergangenen Jahr Europa über das zentrale Mittelmeer. Die EU setzt nun unter anderem auf eine bessere Ausbildung der libyschen Küstenwache. Diese soll Schlepperboote abfangen und die Menschen zurück nach Nordafrika bringen.

Am Vorabend des Gipfels in Valletta schloss Italien mit Libyen bereits eine entsprechende Vereinbarung. Demnach sollen unter anderem die libysche Küstenwache und der Grenzschutz im Kampf gegen illegale Einwanderung unterstützt werden, sagte der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni nach einem Treffen mit dem Ministerpräsidenten der libyschen Einheitsregierung, Fajis al-Sarradsch, in Rom.

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13 Kommentare zu "Gipfel auf Malta: EU beschließt Zehn-Punkte-Programm gegen Migration"

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  • >> EU beschließt Zehn-Punkte-Programm gegen Migration >>

    Plötzlich heisst es Migration, nicht mehr Flüchtlingskrise..............?

    Sieh an, sieh an, da sind ja noch welche lennfähig..................................???????????

    Diese EU kann Pünktchen-Programme beschliessen, soviel sie will......1 Pünktchen, 100 Pünktchen....alles für die Katz !

    Man hat auf Staatskosten einen Ausflug ins frühlinghafte Malta gemacht, gut gegessen und gut getrunken, sich gegenseitig auf die Schulter geklopft oder sich auch aus dem Weg gegangen, als Hauptereignis ein gemeinsames FOTO geschossen ( als Nachweis der Aktivität ), einen üblichen Unsinn als Pünktchenprogramm niedergeschrieben.....und ab ins Wochenende !

    So geht Schmarotzerkleptokratie heute !


  • Ein Zehn-Punkte Plan ersetzt keine Führungsstärke. Erst recht nicht auf dem dem europäsichen Kontinent der Völkervielfalt (Nationen).
    Merkel hat keine Führungsstärke und hat diese auch nie besessen. Merkel ist und bleibt eine Marionette ohne Durchsetzungskraft. Das einzige was Merkel kann...die Deutschen Bürger für Dumm verkaufen mit der Angstmacherei und Nächstenliebe (Moral Propganda) fügig halten. Das wird aber nicht mehr lange von den Deutschen Wähler akzeptiert werden und die Quittung wird diese Kanzlerindarstelliern Merkel bei den Wahlen noch bekommen.

  • EU beschließt Zehn-Punkte-Programm gegen Migration...........
    Die können viel beschließen, die Engländer,.....die Räte wie Herr Schulz verlassen das sinkende Schiff, wer sind die überhaupt noch ? Merkel und mir fällt keine ein.

  • @ Frau Ebsel

    " die mit ihren Booten den Migranten zu uns weiterhelfen, genauso als..."

    Davon wären in erster Linie Bundeswehrangehörige der Marine betroffen.. :)

  • Wenn das überhaupt funktionieren soll, dann müßten die Frontexschiffe die aufgebrachten Boote wieder zurück an die lybische Küste bringen und sie den Behörden (welchen eigenlich?) übergeben. Dann würde dieser Spuk nach kurzer Zeit aufhören und es gäbe auch weniger Tote im Mittelmeer. Das Problem besteht aber schon seit Jahren, siehe Lampedusa. Was erforderlich wäre, habe ich und auch viele andere schon vor Jahren geschrieben. Ich wurde dann in einigen Blättern gelöscht oder falls doch gebracht, als Rechtsextremist beschimpft. Das die Flüchtlingsindustrie in Deutschland an einer Lösung nicht interessiert ist, ist doch verständlich. Wer ein wirksames Unterbinden dieses Flüchtlingsstroms ablehnt oder gar behindert, macht sich mitschuldig am Tod von tausenden von Menschen.

  • Wenn die senile Merkel ein 10-Punkte-Programm zum Programm verabschiedet sieht das ungefähr so aus:
    Bis in 10 Jahren werden Lybien jährlich 10 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, um mindestens 10 Flüchtlinge davon abzuhalten, nach Europa zu kommen. Nach weiteren 10 Jahren stellt man fest, dass es nicht geklappt hat und stellt weiteren 10 Staaten 10 Mrd. EUR p.a. zur Verfügung, die Lybien kontrollieren sollen, die mindestens 10 Flüchtlinge nicht nach Europa zu lassen. Und nach weiteren 10 Jahren stellt man fest, dass nichts passiert ist dass die 10 x 10 x 10 Mrd. nur auf den Konten korrupter Präsidenten gelandet sind und sich einen abgrinsen, wie bescheuert Merkel sein muss, um so einen Scheiss zu verhandeln und damit Recht haben.
    Warum machen wir das Problem Afrikas und seiner meist korrupten wie kriminellen Menschen zu unserem Problem und schützen nicht einfach die Außengrenzen, ganz gleich, wer dann alles an deren Zäunen respektive Mauern abrutscht.
    EUROPA ISTNICHT DAS AUFFANGLAGER DER WELT UND KANN WIE WILL KEINE MILLIARDEN MENSCHEN OHNE GEGENLEISTUNG DURCHFÜTTERN!!!

  • Die hilfreichste Maßnahme wäre, dass all die vielen Helferlein, die mit ihren Booten den Migranten zu uns weiterhelfen, genauso als Kriminelle eingestuft werden, wie die afrikanischen Flüchtlingshelfer auf der anderen Seite der Kette. Erst wenn nicht mehr erwartet werden kann, dass man sowieso von den Europäern gerettet und kostenlos ins gelobte Land transportiert wird, wird auch der Flüchtlingsstrom verebben.

  • Zitat Thilo Sarrazin, 15.09.2015:

    "Was also täten Sie?
    Ich würde jedes Schiff aufbringen. Und wenn es kein Handelsschiff ist, würde ich die Insassen an exakt dem Punkt an der afrikanischen Küste absetzen, wo sie gestartet sind, und das Boot zerstören. Sie können sicher sein: Nach sechs Wochen bricht keiner mehr auf, und es wird auch keine toten Bootsflüchtlinge mehr geben. "

    Quelle:
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/thilo-sarrazin-kriegsfluechtlinge-sollten-nah-an-ihrer-heimat-untergebracht-werden/12321782-3.html


    Die selbsternannten Migrationspolitiker wollen nun das tun, was für jeden normal und klar denkenden Menschen schon Mitte September 2015 mehr als offensichtlich war? Wie glaubhaft ist das denn? Genau. Gar nicht. Denn die viel beschworene "Flüchtlingskrise" ist in Wahrheit nichts anderes als ein staatlich organisierte Umsiedlungsprogramm. Und das, obwohl es kein Menschenrecht auf Migration gibt, wie man anlässlich der Migrationspraxis vieler funktionierender Staaten sieht. Zur Beruhigung der "Menschrechtsoraganisationen": Die Kehrwende im staatlich organisierten Umsiedlungsprogramm ist den anstehenden Wahlen in 2017 geschuldet, wenn die gewonnen sind, kann der Migrationszug wieder Fahrt aufnehmen. Versprochen!!

    Das UN-Programm "Repacement Migration" wird nur kurz ausgesetzt, Ab Oktober 2017 gehts wieder volle Pulle los.

    http://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm

  • Erstaunlich, was alles getan werden muss, um Fehler von beratungsresistenten Langzeit-Berufspolitikern wieder auszugeichen.

  • Ds hätte man schon lange tun können.
    Ich schätze aber mal, dass es auch dies mal nur in Geplappr ist und sich nichts ändern wird

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