Gipfeltreffen

Euro-Finanzchefs legen sich auf Draghi als EZB-Chef fest

Mario Draghi ist am Ziel: Der Italiener soll neuer Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) werden. Die Euro-Finanzminister haben beschlossen, Draghi zu empfehlen. Gegenkandidaten gab es nicht.
Update: 16.05.2011 - 23:32 Uhr 11 Kommentare
Mario Draghi wird neuer Präsident der Europäischen Zentralbank. Quelle: Reuters

Mario Draghi wird neuer Präsident der Europäischen Zentralbank.

(Foto: Reuters)

BrüsselDie Eurogruppe hat den italienischen Notenbankchef Mario Draghi für die Nachfolge Jean-Claude Trichets als Präsident der Europäischen Zentralbank nominiert. Das gab der luxemburgische Ministerpräsident und Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker am Montagabend in Brüssel bekannt.

Nachdem sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vergangene Woche hinter den Italiener gestellt hatte, war mit der Empfehlung durch die Eurostaaten gerechnet worden. Vor Merkel hatten schon Frankreich, Luxemburg und andere Länder ihre Zustimmung signalisiert.

Draghi soll im Herbst die Nachfolge des Franzosen Trichet an der EZB-Spitze antreten. Am (morgigen) Dienstag muss er dafür noch von allen 27 EU-Staaten formell nominiert werden. Anschließend wird der 63-Jährige noch vom EU-Parlament angehört, bevor die EU-Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfel am 24. Juni die endgültige Entscheidung treffen.

Juncker machte deutlich, dass er an der Wahl Draghis keinen Zweifel mehr habe: „Er wird der nächste EZB-Chef“, sagte er. Er vereinige in seiner Person alle erforderlichen Eigenschaften für den Job.

Draghi ist ein geldpolitischer Falke, der für strikte Inflationsbekämpfung steht. Er galt seit dem Rückzug von Ex-Bundesbankchef Axel Weber als klarer Favorit im Rennen um die EZB-Spitze. Draghi würde als dritter Präsident nach dem Niederländer Wim Duisenberg und dem Franzosen Trichet die Zentralbank führen. Die EZB ist neben der amerikanischen Federal Reserve weltweit die wichtigste Notenbank - zuständig für die Währung von 17 Ländern mit rund 330 Millionen Einwohnern.

  • dpa
  • dapd
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11 Kommentare zu "Gipfeltreffen: Euro-Finanzchefs legen sich auf Draghi als EZB-Chef fest"

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  • Dracula wird Deutschland aussagen.

  • "Die Welt wird von anderen Leuten regiert, als es das Volk zu wissen glaubt"

    - Benjamin Disraeli (1804-1881), Romanschriftsteller und zweifacher britischer Premierminister, im Jahre 1844


    "Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung.
    Alles, was wir brauchen ist die richtige, allumfassende Krise und die Nationen werden in die Neue Weltordnung einwilligen."

    - David Rockefeller, geb. 1915, US-amerikanischer Bankier & Politiker


    "Wir werden eine Weltregierung haben, ob wir es wollen oder nicht. Die einzige Frage ist, ob die Weltregierung durch Eroberung oder durch die Zustimmung der Menschen erreicht werden wird."

    - Paul Moritz Warburg (1868-1932), deutsch-amerikanischer Bankier, Architekt des Federal Reserve Systems


    Wer wissen will in was für einer manipulierten Scheinwelt wir leben, sollte folgende Bücher lesen:


    1.) "Der Nebel um das Geld" Zinsproblematik - Währungssysteme - Wirtschaftskrisen.
    von Bernd Senf

    2.) "Brot und Spiele" Schadlos durch die Wirtschaftskrise von Andreas Popp

    2. ) "Das Matrix Syndrom" Die systematische Manipulation der Menschen durch die "Macht"
    von Andreas Popp


    Oder folgende Filme sehen:

    1.) http://video.google.com/videoplay?docid=6433985877267580603#

    2.) http://www.youtube.com/watch?v=fXIE_lUPyrU&playnext=1&list=PL334B536FF28194DC

  • Super wir haben in Europa einen neuen Oberbankster!!!

    Sind Politiker, Konzern- und Medienbosse nur Marionetten der globalen Hochfinanz?

    Werden in den Medien absichtlich die falschen Fragen gestellt???

    Sind die privaten Konzernmedien da um uns zu informieren oder um uns abzulenken und
    eine bestimmte Meinung einzutrichtern?

    Wem gehören eigentlich weltweit die Medien AGs???

    Wer die Information kontrolliert, kontrolliert alles!!!


    Wer die Grundursache unserer Probleme verstehen will sollte unser Schuldpapiergeldsystem analysieren.

    Wie entsteht Geld?

    Schaffen die Banken Schuldgeld aus dem nichts???

    Hat der Staat den Geschäftsbanken das Monopol der unendlichen Geldschöpfung erteilt?

    Spielt es eine Rolle was die Welt kosten, wenn Banken unendliche viel Geld aus dem nichts schöpfen können?

    Gehört die Welt ( Medienkonzerne, Energiekonzerne, Lebensmittelkonzerne, Pharmakonzerne, etc. ) den Banken?

    Welches Problem entsteht, wenn die Geldmenge verzinst wird und es keine neuen Schuldner gibt die die Zinsen zahlen?

    Ist die weltweite Verschuldung Systembedingt?

    Werden die Bürger vom Staat und den Banken ausgebeutet?


    Wer wissen will in was für einer manipulierten Scheinwelt wir leben, sollte folgende Bücher lesen:


    1.) "Der Nebel um das Geld" Zinsproblematik - Währungssysteme - Wirtschaftskrisen.
    von Bernd Senf

    2.) "Brot und Spiele" Schadlos durch die Wirtschaftskrise von Andreas Popp

    2. ) "Das Matrix Syndrom" Die systematische Manipulation der Menschen durch die "Macht"
    von Andreas Popp



    Oder folgende Filme sehen:

    1.) http://video.google.com/videoplay?docid=6433985877267580603#

    2.) http://www.youtube.com/watch?v=fXIE_lUPyrU&playnext=1&list=PL334B536FF28194DC

  • was die Unterstellung betrifft, Kritiker an diesem feinen Herren lägen auf Bild-Zeitungsleser-Niveau, so braucht man doch nur die allgemein vorliegenden Fakten zu betrachten und schon weiss man, wie bei uns im vereinten Europa Politik betrieben wird. Bei der Vita und den Leistungen des Herren Draghi in der Vergangenheit bleibt mir nur eine Erkenntnis: Geld regiert die Welt und alles andere, was man uns erzählt, ist Verdummung auf höchstem Niveau. Ein massgeblicher Banker als Präsident der EZB, der seinen jetzigen Posten dem Umstand verdankt, dass sein Vorgänger zurücktreten musste. Und dann noch aus einem Land wie Italien, wo bekanntlich Ehrlichkeit, Vertauen in Politiker und hochgradige Bekämpfung der Mafia auf der Tagesordnung stehen. Haleluja, sag I

  • Es ist schon interessant, welche Kommentare von Handelsblatt-Lesern abgegeben werden. Ich kann da keinen Unterschied zu Bild-Zeitungslesern erkennen!

  • hier ergibt sich eine ganz tolle möglichkeit für einen echten journalist..wenn es sowas noch gibt....bitte...untersuche die verbindungen zwischen diesen man..und andere wie peter sutherland oder romano prodi...goldman sachs...und die griechenland frage...

    solle wir wirklich glauben das die EU nichts von die situation in griechenland gewusst hat?..mit soviel verbindungen zwischen der politik und der banken?..soviel das man von 'eine' gruppe 'eliten' sprechen kann...

    nie in leben haben die leute ganz oben in brussel nicht gewusst...es sei die kein schizophrenen menschen sind.

  • ist das die belohnung dafür das er die schlechter finanzielle situation in griechenland nicht an der medien weiter gegeben hat?

    wir mussen uns echt fragen...was lauft eigentlich hier ab?..warum ist ein man der zu eine gruppe gehört..zussamen mit andere innerhalb der EU..die 100% gewusst hat wie es in griechenland aussieht..aber trotzdem es erlaubte das griechenland in der eurozone eintritt...warum kriegt er so ein position...?..

    igentwas stinkt hier ganz gewaltig..

  • Ausgerechnet der Notenbankchef Italiens, eines hoch verschuldeten EU-Landes, das ähnlich korrupte Züge in Regierungskreisen aufweist wie Griechenland, soll nun der oberste Hüter des Euro werden: Mario Draghi. War er es doch im Team mit Goldmann Sachs, der Griechenlands Bilanzen noch kurz vor dem Beitritt zur Eurozone frisierte (was er natürlich abstreitet). Die schon damals katastrophale griechische Finanzlage ist inzwischen zum Auslöser der Eurokrise geworden und das hat Mario Draghi mit verursacht. Die EU macht nun den Bock zum Gärtner.....

    Das Volk wird belogen und betrogen - und schläft weiter !!!!!!!!!!!

  • Endlich wieder ein Bock, der zum Gärtner gemacht wird. Solche fähigen Menschen werden gebraucht. Wo man sie gebrauchen kann, ist noch nicht ganz klar. Man kann es ja mal als EZB-Chef versuchen. Vielleicht hilft es Italien.

  • Als ehemaliger Vize-Parasit äh Präsident von Goldman-Sachs ist der Mann ja Spezialist für Plünderungen.
    Wirklich ein "hervorragender Kandidat.
    Dann gute Nacht!

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