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Globale Aktion: Uno agiert beim Thema Menschenhandel

Die Vereinten Nationen wollen ihrem Kampf gegen den Menschenhandel mit einem "globalen Aktionsprogramm" zum Durchbruch verhelfen. Die 192 Mitgliedsstaaten erörterten am Mittwoch in der UN-Vollversammlung, dem bereits bestehenden gesetzlichen Rahmen jetzt auch noch ein "praktisches Instrument" zur Abschaffung des Menschenhandels hinzuzufügen.

HB NEW YORK. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gab in seiner Rede vor dem Plenum die Losung aus, "wir wollen, dass Menschenhändler eine Lawine auf sich zukommen sehen mit strikten Gesetzen, weitreichenden Allianzen, konzertierten Aktionen und null Toleranz".

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Für Ban ist Menschenhandel eine "moderne Form von Sklaverei". In einer Reihe von Ländern quer durch Afrika, Asien, Europa und den amerikanischen Kontinent würden Mio. von Menschen, vor allem Frauen und Kinder, wie ein Stück Möbel erworben und wieder verkauft. Ban forderte von Ländern, die das UN-Protokoll gegen Menschenhandel noch nicht ratifiziert haben, diesen Schritt sofort nachzuholen. "Schluss mit der Straffreiheit", verlangte er. Darüber hinaus sollte jeder Staat die Bürger, die besonders gefährdet sind, über ihre Rechte aufklären und ihnen Extraschutz gewähren.

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