Golan
Angriff auf UN-Truppe

UN-Beobachter auf den Golanhöhen sind angegriffen und zum Rückzug gezwungen worden. Die Angriffe seien eine „direkte Bedrohung der Sicherheit der Friedensschützer“ gewesen, kritisieren die Vereinten Nationen.
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New YorkEine Woche nach der Freilassung von UN-Soldaten auf den Golanhöhen sind die Beobachter angegriffen und zum Rückzug gezwungen worden.

Die Blauhelm-Soldaten hätten nach dem Vorrücken „bewaffneter Kräfte“ Stellungen geräumt und sich in hintere Positionen zurückgezogen, hieß es am Montag von den Vereinten Nationen in New York. Die Angriffe seien eine „direkte Bedrohung der Sicherheit der Friedensschützer“ gewesen.

Den UN zufolge haben die Soldaten die „Bravo-Linie“ genannte östlichste Grenze ihres Missionsgebiets geräumt und sich auf die „Alpha-Linie“, die ganz im Westen an israelische Stellungen grenzt, zurückgezogen. Wie viele Soldaten verlegt wurden, sagte der UN-Sprecher nicht.

Wer genau die Angreifer waren, wurde ebenfalls nicht gesagt. Vor drei Wochen hatten Islamisten etwa 80 philippinische Undof-Soldaten eingekesselt und mehr als 40 aus Fidschi gefangen genommen. Sie waren vor einer Woche wieder freigelassen worden.

Auf den Golanhöhen waren nach dem Krieg 1973 UN-Soldaten stationiert worden, um Syrien und Israel voneinander zu trennen. Die etwa 1200 Soldaten wurden immer wieder in den syrischen Bürgerkrieg hineingezogen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die friedlichen Islamgläubige würden dies niemals machen!

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