Grenze zu Syrien
Türkei und USA planen IS-freien Korridor

Die Türkei und die USA wollen einen IS-freien Korridor an der türkisch-syrischen Grenze schaffen. Dort sollen sich gemäßigte syrische Rebellen frei bewegen können. Derzeit laufen Gespräche über die Größe der Zone.
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Istanbul/WashingtonDie Türkei und die USA arbeiten an Plänen, gemeinsam die Extremistenmiliz IS aus einem Korridor an der türkisch-syrischen Grenze zu vertreiben. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte am Montag dem türkischen Sender ATV, inzwischen habe man die Lufthoheit, um eine Region IS-frei zu machen und die gemäßigte syrische Opposition zu unterstützen, damit sie in diesem Gebiet die Kontrolle übernehmen könnten. US-Regierungsvertreter sagten in Washington, derzeit liefen Gespräche über die Größe der Sicherheitszone an der Grenze. In diesem Gebiet sollten sich gemäßigte syrische Rebellen frei bewegen können.

Vergangene Woche hatte die Türkei dem Drängen der USA nachgegeben und ihre Luftwaffenstützpunkte für Angriffe auf den IS in Syrien und im Irak freigegeben. Zudem hatte sich die Türkei nach langem Zögern bereiterklärt, sich aktiv am Kampf gegen den IS zu beteiligen.

Auch am Montag nahmen türkische Panzer wieder Ziele in Syrien unter Feuer. Während die Kurden-Miliz YPG erklärte, die türkischen Panzer hätten auf YPG-Stellungen gezielt anstatt die Extremisten des Islamischen Staates (IS) unter Feuer zu nehmen, wies ein Sprecher des Außenministeriums in Ankara dies als falsch zurück.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Grenze zu Syrien: Türkei und USA planen IS-freien Korridor"

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  • Die USA haben die IS - wie übrigens auch die Taliban - aufgebaut. Warum also nun das Geheuchel? Die IS sollen die syrischen Machthaber vertreiben, da die den russischen Mittelmeerstützunkt Tartus (den einzigen russischen Stützpunkt im Mittelmeer) tolerieren.
    Ach so, zu Unterstützung der IS durch die USA, dies bekräftigte US-Senator Rand Paul in der Sendung "State of the Union" vom 22. Juni 2014 im CNN.

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