Griechenland
Athen bekommt eine Milliarde von Entwicklungsbank

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung wird das krisengeschüttelte Griechenland nach Angaben von Insidern wohl mit einer Milliarde Euro unterstützen. Der Antrag war zwischenzeitlich auf Eis gelegt worden.
  • 0

LondonGriechenland kann nach Angaben von Insidern mit mehr als einer Milliarde Euro Hilfe von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) rechnen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Kreisen der Förderbank erfuhr, dürften deren Anteilseigner am Freitag für einen entsprechenden Antrag der Regierung in Athen stimmen. Dieser war Ende 2014 eingereicht worden, aber wegen der Unsicherheit im Zusammenhang mit der Parlamentswahl auf Eis gelegt worden. Den Insidern zufolge soll Griechenland nun bis 2020 Hilfe erhalten können. Dafür könnte das Land Anfang kommende Woche grünes Licht erhalten. Ein EBRD-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.

Im vergangenen Jahr hatte Zypern als erstes Euro-Land Unterstützung der Förderbank erhalten. Der Sechs-Jahres-Plan sieht Hilfen in Höhe von 500 bis 700 Millionen Euro vor. Die Anteilseigner der EBRD sind 64 Staaten sowie die EU und die Europäische Investitionsbank.


Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland: Athen bekommt eine Milliarde von Entwicklungsbank"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%