Griechenland
Athen erhöht Steuern auf Urlaubsinseln

Sechs beliebte griechische Urlaubsinseln werden teurer: Gemäß der Forderung seiner internationalen Geldgeber erhöht Athen die Mehrwertsteuer auf 23 Prozent.

AthenGriechenland erhöht die Mehrwertsteuer-Sätze auf sechs Touristen-Inseln und kommt damit einer zentralen Forderung der internationalen Geldgeber nach. Auf sechs beliebten griechischen Urlaubsinseln dürften die Preise für Waren und Dienstleistungen in dieser Woche wegen der kräftigen Steuererhöhung steigen. Betroffen sind nach Angaben des Finanzministeriums vom Montag die Inseln Mykonos, Santorini, Rhodos, Naxos, Paros und Skiathos.

Der Steuersatz werde am Donnerstag von 16 auf 23 Prozent angehoben. Man hoffe, nach Gesprächen mit den Kreditgebern die Erhöhung im kommenden Jahr wieder zurücknehmen zu können.

Die Erhöhung sei eine Folge der von den internationalen Kreditgebern von Griechenland für das Rettungspaket verlangten Reformen, die inkraft treten, wie es hieß. Dasselbe werde eines Tages auch für die anderen griechischen Inseln gelten, für die bislang ein niedriger Mehrwertsteuersatz als auf dem Festland gegolten hätte.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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