Griechenland
Athen leiht sich kurzfristig Geld

Griechenland hat sich erneut frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt. Der Zinssatz der Papiere ist mit 2,30 Prozent höher als bei einer ähnlichen Auktion im Vormonat. Die Laufzeit beträgt sechs Monate.
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AthenKnapp drei Wochen vor den vorgezogenen Parlamentswahlen hat sich das schuldengeplagte Griechenland kurzfristig 1,625 Milliarden Euro am Kapitalmarkt besorgt. Der Zinssatz für die Papiere mit einer Laufzeit von sechs Monaten betrug 2,30 Prozent. Er war damit höher als bei einer ähnlichen Auktion im Vormonat (2,15 Prozent), berichtete die staatliche Nachrichtenagentur AMNA.

Analysten kommentierten, die Regierung wolle sich angesichts politischer Turbulenzen die Kassen füllen. In Griechenland soll am 25. Januar ein neues Parlament gewählt werden. Der in Umfragen führende Chef des Linksbündnisses Syriza, Tsipras, hat ein Ende der Sparpolitik angekündigt, falls er die Abstimmung gewinnt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland: Athen leiht sich kurzfristig Geld"

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  • Vor dem Hintergrund des im Euro-Wechselkurs ablaufenden Crash-Szenarios sind die Reißleinen zu ziehen.

    Rücktritte "verantwortlicher Politiker" sind zu fordern.

    Was hat deren Politik in der Vergangenheit für Erfolge gebracht? Politiker, die "alternativlos" diesen Anforderungen gegenüberstehen, sind unverzüglich zu ersetzen. Zugroß ist der Schaden, den sie dem Bürger zugefügt haben.

  • Aber der Zinssatz klingt recht normal -und damit weit weg von den Propagandameldungen unserer Machthaber!

  • Griechenland hat sich erneut frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt. Der Zinssatz der Papiere ist mit 2,30 Prozent höher als bei einer ähnlichen Auktion im Vormonat. Die Laufzeit beträgt sechs Monate.

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    Ist doch egal welchen Zins...

    die EZB oder Deutschland bezahlt dann die Schuldscheine.

    Wohin sonst mit den Steuergelder der Europäer ?




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