Griechenland
Athen vor Verlängerung des Rettungsprogramms

Am 25. Januar wird in Griechenland gewählt. Unabhängig vom mit Spannung erwarteten Ausgang zeichnet sich schon jetzt ab: Das Land wird wohl länger unter dem internationalen Rettungsschirm bleiben müssen als geplant.
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AthenGriechenland wird nach Einschätzung der Regierung wegen der bevorstehen Wahl voraussichtlich länger unter dem internationalen Rettungsschirm bleiben als geplant.

Die neue Regierung habe bis Ende Februar Zeit, die Überprüfung des Reformprogrammes abzuschließen, sagte Finanzminister Gikas Hardouvelis am Dienstag auf einer Pressekonferenz. „Das ist nicht viel Zeit, und die europäischen Partner verlangen wahrscheinlich eine Verlängerung.“

In Griechenland wird am 25. Januar das Parlament gewählt. Umfragen zufolge liegt die linke Syriza-Partei vorn. Ihr Chef Alexis Tsipras will die im Gegenzug für Finanzhilfen von 240 Milliarden Euro zugesagten Reformen stoppen sowie mit den Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds einen Schuldenerlass vereinbaren.

Das Hilfsprogramm ist bereits bis Ende Februar verlängert worden. Auch dieser Termin steht jetzt infrage. Nach dem Ende des Programms soll eine vorsorgliche Kreditlinie des Euro-Stabilisierungsfonds ESM die Rückkehr an den Kapitalmarkt stützen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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