Das griechische Parlament hat sich am frühen Morgen für das zweite Reformpaket ausgesprochen. Damit kann die Regierung von Alexis Tsipras mit den internationalen Kreditgebern über ein drittes Rettungsprogramm verhandeln.

Kommentare

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  • Mann muss sich mal die Reformliste anschauen, die Syriza (und auch keine Partei davor) umgesetzt hat. Offen ist alles, was die "politischen Einflussnahme" bspw. in der Justiz und Verwaltung/Steuerwesen hätte beseitigen sollen. Wer ernsthaft sein Land reformieren soll, muss solche Dinge nicht auf Zwang oder in 6 Monaten machen. Wer etwas verbessern will, macht das alles und zwar sofort. Eine inhaltliche oder zeitliche Verzögerung hinterläßt bei mir den Eindruck mangelnden Willens.

  • So ein Affentheater. Wenn sie die Einsicht haben, dass sich was tun muss in ihrem Land, können sie doch gleich alle Reformen beschließen und mal richtig Gas geben. Die Agenda 2010 haben wir auch nicht über 10 Jahre gestreckt. Und wenn die Einsicht nicht vorhanden ist, braucht es auch keine Verhandlung, weil es dann kein Geld geben darf.

  • @Nold
    behalten Sie Ihren Schwachsinn für sich.

  • Jede Woche nun eine Milliarde ... das ist Staatenfinanzierung vom Feinsten
    Das ist echt toll: die EZB finanziert widerrechtlich über ELA den GR Staat in Höhe von nun fast 100 Mrd. Euro. Gleichzeitig gibt es eine Brückenfinanzierung durch die Euro-Länder, damit die EZB (und natürlich der liebe IWF) dann zurückbezahlt werden. Ein absolut widerwärtiges Spiel, bei dem es nur darum geht, den Bürger und Steuerzahler Sand in die Augen zu streuen und zu belügen.

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  • "Tsipras schloss einen Rücktritt aus, der zuletzt laut geworden war, nachdem er bei der Abstimmung über ein erstes Reformpaket seine Regierungsmehrheit verloren hatte. "

    Darauf verlasse ich mich nicht. Tsipras hat noch gar keinen Gegenwind zu spüren bekommen. Das wird sich ändern, wenn er Reformen durchsetzen muss. Tsipras ist nicht der Typ der Sachen operativ durchzieht, sondern Visionen verkauft. Wenn es schwierig wird, zieht er sich zurück.

  • Griechenland braucht Reformen - aber sind es diese Reformen, die das Land braucht? Aber was noch viel wichtiger ist:: Griechenland - und eigentlich fast alle Länder, vielleicht mit Ausnahme der Schweiz - brauchen einen neuen Geist. Die letzten 20 Jahre hat man uns eingetrichtert, der Staat ist fett, der Staat ist ein Geldverschwender, Beamte sind faul. Da mag was dran sein - dann muss man es eben ändern. Eine gesunde Gesellschaft und eine starke Wirtschaft braucht einen starken Staat, gewissenhafte Beamte, sorgfältige Kontrollen, ja und gute Regulierung (der wer möchte neben einer Chemiefabrik wohnen, wo keine genaue staatliche Aufsicht vorhanden ist?). Was wir in Griechenland besichtigen können, ist das Ergebnis eines jahrzehntelangen, perversen Raffke-Kapitalismus. Kennedy hat gesagt: "Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, frag was du für dein Land tun kannst." Wenn jeder Mensch in Europa mit dem Gefühl aufstehen würde: Was kann ich heute für mein Land tun?" - Nicht nur Steuern zahlen - das ist eine Selbsvertständlichkeit., sondern aktiv sich einbringen - dann würde es auch wieder aufwärts gehen. In diesem Sinne allen Lesern heute frohes Schaffen!

  • Man muss das nicht idealtypisch sehen, sondern vom Charakter des Menschen her.
    Lebewesen sind egoistisch, Primärziele sind Ernährung, Schlafen und Fortpflanzung. Alles andere leitet sich davon ab und ist sekundär.
    "Was kann ich für den Staat tun" kommt darin nicht vor. Und da der Mensch träge ist, wird es nie "gewissenhafte Beamte" geben.

  • @Rene Weiß
    Man sollte nicht von sich auf andere schließen.Ihr Kommentar beweist nur eines: Sie wären ein träger Beamter. Wenn du dein Leben lang glücklich sein wirst, liebe deine Arbeit (chinesisches Sprichwort).

  • Seine Arbeit zu lieben, bleibt 95% der Angestellten ein Leben lang vorenthalten. Seien sie nicht naiv. Nur ein Bruchteil der Angestellten geht arbeiten, weil sie "Spaß" haben...

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