Griechenland
„Bis Mitte November gibt's kein Problem“

Laut Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos reicht das Geld der Regierung nun doch bis Mitte November, um Löhne und Renten zu zahlen. Bisher hieß es, man brauche die nächste Tranche zwingend im Oktober.
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AthenGriechenland hat nach Angaben seiner Regierung nun doch Geld bis Mitte November, um Löhne und Renten zu zahlen. Dies sagte der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos am Dienstag in Athen. „Bis Mitte November - das ist klar - gibt es kein Problem“, sagte der Minister bei einer Pressekonferenz. Bisher hatte es geheißen, Griechenland brauche die nächste Hilfstranche zwingend bereits im Laufe des Oktobers.

Venizelos reagierte auch auf Medienberichte zu angeblichen neuen Sparplänen. Diese schafften Verwirrung, sagte er. „Ich lese furchterregende Berichte, wonach es noch mehr Maßnahmen geben wird. Das stimmt nicht“, sagte Venizelos. Griechenland müsse lediglich das bis jetzt Versprochene einhalten. Er versicherte erneut, Griechenland werde alle versprochenen Sparziele einhalten und in der Eurozone bleiben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland: „Bis Mitte November gibt's kein Problem“"

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  • Sie ist gelernte DDR-Bürgerin. Im Fach "verarschen lassen" hatte sie eine 1!

  • 100% Zustimmung!
    Und so lange noch mehr als 30 Mrd. an Steuerzahlungen durch Griechen an den griechischen Staat ausstehen (!) gehören sämtliche Zahlungen eingestellt!
    Die belügen, betrügen und verarschen uns von Anfang an nach Strich und Faden! Leider kommen unsere Politiker und Spitzenbeamten erst jetzt dahinter!

  • Dasas nennt man halt die eigenen Interessen wahren. Können die Südeuropäer ganz gut. Schlieeslich kehrte man auch in Portugal mit den Worten heim , "man hätte da einen guten Deal ausgehandelt". Problem ist halt die blauäugige Naivität vieler Geber-Länder, die anscheinend die ausgebuffte Natur der Südeuropäer nie verstanden haben. Ich darf das sagen...ich lebe dort! (-;

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