Griechenland
Chef der Privatisierungsbehörde tritt ab

Griechenland verkauft Staatseigentum - das musste das verschuldete Land seinen Geldgebern versprechen. Aber die Privatisierungen verlaufen schleppend. Jetzt wirft offenbar der Chef der zuständigen Behörde das Handtuch.
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AthenDer Chef der griechischen Privatisierungsbehörde gibt nach Informationen aus Regierungskreisen sein Amt auf. Kostas Mitropoulos sei zurückgetreten, sagten zwei Regierungsvertreter am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters, ohne Gründe zu nennen.

Das hoch verschuldete Euro-Land kommt mit seinen dringend benötigten Privatisierungen nur im Schneckentempo voran. In diesem Jahr kann nach Angaben der Behörde lediglich der Verkauf der staatlichen Lotterie sowie eines Gebäudes in der Hauptstadt Athen abgeschlossen werden.

Der Verkauf von Staatseigentum war eine der zentralen Zusagen an die internationalen Unterstützer, die das Land mit Milliardenhilfen über Wasser halten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland: Chef der Privatisierungsbehörde tritt ab"

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  • Mit Privatisierungen kann kein Staat langfristig Geld verdienen. Allein der Ausweis von Baugebieten und Gewerbegebieten macht Sinn. Man schaue sich die Beispiele der Bundesdruckerei und der Berliner Wasserbetriebe an.

  • Leute, wenn einer von euch 5 Millionen € Schulden hätte und dann kommt der Mercedes-Händler und gibt euch 100.000€ Kredit für nen dicken Wagen - wer würde den Kredit nicht nehmen?

  • Bei den häufigen Politikerwechseln in GR ist am Ende keiner verantwortlich für die unausweichliche Misere.

    Aber alle bekommen weiterhin fette Gehälter - gerne auch direkt aus deutschen Steuergeldern.

    Nieder mit der Umverteilungs-EUdssr!

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