Griechenland
Erneut Flüchtlinge vor Peloponnes gerettet

85 Menschen wurden in der Nacht zum Donnerstag von der griechischen Küstenwache aus dem Meer vor der Halbinsel Peloponnes gerettet. Die Flüchtlinge wollten offenbar von der Türkei aus nach Italien segeln.
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AthenVor der griechischen Halbinsel Peloponnes haben die griechische Küstenwache und die Besatzungen vorbeifahrender Schiffe in der Nacht zum Donnerstag 85 Flüchtlinge gerettet. Die Segeljacht war in Seenot geraten. Die Menschen hätten daraufhin die Behörden um Hilfe gebeten, berichtete der Lokalsender des staatlichen Rundfunks ERA-Kalamata unter Berufung auf die Küstenwache.

Das Flüchtlingsboot trieb vor der kleinen Hafenstadt Pylos westlich der Halbinsel Peloponnes herrenlos dahin, hieß es aus Quellen der Küstenwache. Die Menschen – deren Nationalität zunächst unklar war – seien von einem Frachter aufgenommen worden, der am Donnerstagabend in die Hafenstadt Kalamata einlaufen sollte, hieß es weiter.

Beamte der Küstenwache vermuteten, dass die Flüchtlinge von der türkischen Küste in Richtung Italien aufgebrochen waren. Nach der weitgehenden Schließung der Balkanroute versuchen sie auf der gefährlicheren Route Türkei – südliche Peloponnes – Ionisches Meer nach Italien zu gelangen. Die griechische Küstenwache hat seit Jahresbeginn mehr als 260 Flüchtlinge südlich der Halbinsel Peloponnes gerettet.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland: Erneut Flüchtlinge vor Peloponnes gerettet"

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  • @Herr Alessandro Grande

    Papperlapapp! Sie verwechseln da etwas.

    Diese Militärschiffe sind inoffizielle Schatzsucher. Die bergen nämlich regelmäßig Goldladungen.

    Diese Goldjungen brauchen wir dringend – das sollten Sie eigentlich wissen.

    Rechnen Sie doch mal:

    Mindestens 2,7 Mio. deutsche arbeitsunwillige Arbeitslose.

    Zuzüglich den respektablen Reserven in Umschulungen, etc.

    Mindestens 1. Mio. offene Stellen.

    Und das ist längst noch nicht alles, wie Ihnen sicher bekannt ist.

    Wir brauchen noch viel, viel mehr von diesen Goldjungen.

    Das Boot ist noch lange nicht voll.

    Die Schleuser wissen um unsere Nöte. Die schicken doch nicht umsonst mit Gold überfüllte Boote.

  • @Herr Bernhard Ramseyer

    Klar – aber erst dürfen die mal einen Asylantrag stellen. Dann kommt der übliche Gerichtsweg. Hab bis jetzt eigentlich nur gelegentlich über die eine oder andere gelungene Rückführung gelesen – ist sehr, sehr marginal. Und dann darf der Türke ja, so wie ich es weiß, 1:1 andere „Schutzsuchende“ schicken.

    Die dann von dem EgoWahn ausgesuchten Auszutauschenden sind Kranke und schwer Vermittelbare – also der Bodensatz. Fachkräfte, die aus der gelobten Türkei zu uns wollen, dürfen nicht.

  • Dazu fällt mir nur der himmlische Spruch von Gestesgestörten ein, der da heißt: Wachset und mehret euch.

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